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- SWC Skitourentage im Val Müstair
Endlich ist es wieder soweit: Die SWC Skitourentage starten. Traditionell sind die Tourentage eigentlich am Tag nach den Tourentagen ausgebucht, denn jeder meldet sich sofort fürs nächste Jahr wieder an, doch zwei Neulingen, Susanne und Elisabeth, gelang es tatsächlich dazuzustoßen. So waren wir wieder mit 16 Tourengängern völlig ausgebucht.
Am Donnerstag, nach 5 Stunden Anreise ins Val Müstair, ging es bei noch recht warmen minus 12 Grad an die Auftakttour: vom Ofenpass auf den Munt Buffalora (2630 m), mit ca. 700 Hm eine ideale Auftakttour. Nach knapp 2,5 h war der Gipfel erreicht, idealer Pulver lockte zur Abfahrt, doch bereits nach wenigen Schwüngen hatte fast jeder sein Chrrrrrrrrr Erlebnis: Der Schnee war teilweise ziemlich verblasen, die Schneehöhe sehr unterschiedlich und so mancher Fels grade notdürftig überdeckt. Trotzdem ein gelungener Auftakttag.
Das Hotel war diesmal vom Feinsten: Traumhafte Saunalandschaft (Helmut war fast nicht mehr rauszukriegen), hervorragendes 4 Gänge Wahlmenü, wunderschöne Zimmer. Lediglich die 2,50 Euro für die Brotzeitsemmel führte zu Diskussionen, was zuletzt jedoch zu schier unglaublichen Vinschgerlkreationen führte.
Der nächste Tag führte bei minus 18 Grad von Tschierv auf den Piz Dora (2951 m). Die Tour war ideal ausgesucht: Die Aufstiegsspur lag ständig in der Sonne, so dass wir trotz der sibirischen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen kamen. Die Strecke zog sich, immer wieder tauchte hinter einer Kuppe eine neue Erhebung auf, 1300 Höhenmeter lassen sich halt doch gehen, doch nach ca. 3,5 h hatten wir den Gipfel erreicht und wurden mit einer traumhaften Fernsicht belohnt. Skispuren am benachbarten Piz Daint brannten sich bei einigen ins Gedächtnis.
Und so mussten wir am nächsten Tag natürlich auf den Piz Daint (2968m) aufsteigen. Vom Ofenpass 880 Hm. Bei der Anfahrt dröhnte es aus dem Radio: Der Ofenpass der kälteste Punkt in der Schweiz, und die Nacht, die kälteste seit 30 Jahren. Dann mussten auch noch Autos umgeparkt werden, den Wartenden half ein 150 m Rundkurs gegen erste Erfrierungserscheinungen. Und dann hieß es ja nicht mehr stehenbleiben bis zum Gipfel. Kurzzeitig eingefrorene Körperteile wie Edis weiße Nase wurden von Michel einfach wiederbelebt, abgehende Felle mit Riemen festgezurrt, und so standen wir 3 h später tatsächlich auf den Gipfel. Dort machten sich die Top Fahrer mit Dominik an den tags zuvor gesehenen Steilhang: 600 Hm mit Pulverschnee und einer Hangneigung, das Grinsen war den ganzen Abend nicht mehr aus den Gesichtern zu kriegen. Wir Normalskifahrer fuhren mit Rosi und Jürgen die Genussabfahrt zum Gasthof Buffalora (1300 HM Abfahrt), auch hier gab es traumhafte ,wenn auch nicht ganz so steile, Pulverhänge und zu Belohnung und zum auftauen einen Tee (mit Rum) im Gasthaus.
Wer an dem Tag noch nicht genug gefroren hatte besichtigte das Unesco Weltkulturerbe Kloster in Müstair, die Sauna hatten wir uns an dem Tag so richtig verdient.
Am Sonntag war eigentlich noch eine kleine Tour am Reschenpass geplant, doch zur Kälte kam nun auch noch der Wind, so dass wir die Tourentage mit einem Abschlusssüppchen in Garmisch ausklingen ließen.
Zum Abschluss Vielen Dank an Susanne und Dominik für die hervorragende Vorbereitung, Touren und Hotelauswahl, und natürlich an unsere Skitourenführer Jürgen, Dominik und erstmals Rosi für die liebevolle und professionelle Führung der Touren.
Hiermit melde ich Simone und mich gleich wieder fürs nächste Jahr an.
von Josef Koller
- SWC Skitourentage am Lucknerhaus / Kals
Wie nennt man einen, der schon im Herbst des Vorjahres weiß, wo im schneearmen Februar die besten Skitourenbedingungen herrschen? Hellseher? Könner? Na ja, wohl eher Glückspilz. Als solche fühlen wir uns, als wir uns mit insgesamt 16 SWC-Skitourengehern in Richtung Großglockner aufmachen. Die Vorhersagen sind noch nicht so vielversprechend. Die Piktogramme zeigen Wolken mit leichtem Schneefall, dahinter lugt eine Sonne raus. Angekommen am Lucknerhaus ist noch nicht viel von der Sonne zu sehen, allerdings ist alles frisch verschneit, was uns auch nicht stört. Es steht auch nur eine Aufwärmtour mit LVS-Training auf dem Programm. Auf zum Berger Törl und der Glorerhütte!Im Nebel vertraue ich auf meine Nase und siehe da, plötzlich stehen wir vor der Hütte. Wie sich in den kommenden Tagen zeigen sollte, funktioniert das mit der Nase nicht immer so gut.
Die Abfahrt lässt uns, trotz Nebel, schon erahnen was die kommenden Tage bringen werden. Jetzt heißt es erst einmal ab in die Sauna.
Freitagmorgen hebe ich um halb sieben kurz den Kopf und was seh ich? Den Großglockner! Von Nebel und Wolken keine Spur. Das Figerhorn, unser heutiges Ziel ist ein Paradeskiberg. Nach 100Hm auf einem Forstweg geht es 900Hm hinauf in einen freien Hang mit idealer Neigung. Die Gipfelflanke steilt etwas auf, aber mit guter Technik kommen alle oben an. Die zweite Gruppe entscheidet sich Großteils für die Variante mit Skidepot und Fußmarsch.
Eine traumhafte Abfahrt schließt sich der Gipfelrast an. Nur einer kann leider das Ganze nicht voll genießen. Hans hat sich eine fiese Blase am kleinen Zehen gelaufen. Der Zeh ist mittlerweile fast so groß wie der Große. Da macht die Abfahrt auch keinen Spaß.
Der Samstag bringt das Highlight der vier Tourentage. Am Freitagabend studieren wir noch Mal die Aufstiegsroute zum Bösen Weibel, Rosi schreibt sich noch einen kleinen Marschplan. Also bestens vorbereitet starten wir eine gute halbe Stunde nach der ersten Gruppe.
Nach einer bewaldeten Steilstufe und einer längeren Querung gelangt man in den ersten kleineren Kessel an dessen Ende ein markanter Gipfel steht. Nun müssen wir rechts vorbei eine kleine Rampe hinauf. Unter dem Pulverschnee liegt eine harte und feste Altschneedecke, wir müssen zum ersten Mal zu Fuß die Skier tragen.
Die sich daran anschließende Rinne ist auch beeindruckend, als wir wieder an die Oberfläche zurückkehren, kommen wir noch Mal auf die eingangs schon angesprochene Nase zurück. Mein Gefühl sagt mir, dass wir uns rechts halten müssen. Die Spur der Rennläufer, die uns morgens überholt hatten geht nach links. Karte und GPS raus! GPS sagt links. Rosi sagt nach dem Blick in die Karte auch links. Wie man sich täuschen kann. Wir laufen der Spur nach. Kommen von rechts Richtung Gipfel im Glauben nur den Weg von der anderen Seite gewählt zu haben. Als da aber nur ein dürftiger Steinhaufen den höchsten Punkt markiert ist sofort klar, dass wir auf dem Falschen stehen. Macht nichts – immerhin auch ein 3.000er!
Der Karte entnehmen wir den wahren Namen: Gridenkarköpfe. Michele tauft ihn zum "Falschen Weibel" nach dem das echte Böse herüberlacht. Der Großteil der Gruppe belässt es dabei, nur Susanne, Rosi, Pfiff und ich wollen noch hinüber. Leider wollen Rosis Felle nicht mehr so recht. Eher unmotiviert hängen sie am Ski. Auch die Kabelbinder helfen da nix mehr. Zu dritt stehen wir am richtigen Ziel unserer Unternehmung. Obwohl wir heute nicht ganz alleine waren, so wie in den vergangen Tagen, bleibt noch genügend Pulverschnee für eine gigantische Abfahrt.
Bei diesen Bedingungen bekommt der Kniefall beim Telemarken noch eine ganz andere Bedeutung.
Mein Versuch noch eine Vollmondskitour zu organisieren, scheitert an einer gewissen Bierschwere und inneren Zufriedenheit der potentiellen Teilnehmer, ob des schon geleisteten Tagwerks.
Den Abschluss bildet am Sonntag noch eine kleine Tour in Richtung Stüdlhütte. Mein Plan ist es, soweit zu gehen wie wir wollen, um dann nicht allzu spät die lange Heimreise anzutreten. Jürgens Gruppe zieht dann aber doch noch hinauf bis zu Hütte, meine Gruppe macht einen Schwenk nach Osten und lässt sich auf einem wunderbaren Brotzeitplatz mit Glocknerblick nieder. Auch hier befahren wir noch weitestgehend unverspurtes Gelände hinab zu unserem Basislager dem Lucknerhaus.
Besser geht es kaum. Aber das gehört bei den SWC Skitouren der letzten Jahre schon zum Programm: Beste Stimmung bei allen Beteiligten, keine Verletzungen, gute Schneeverhältnisse und Sonnenschein! Und schon gehen die Planungen für das kommende Jahr los. Ideen, Vorschläge und Wünsche sind jederzeit willkommen!
von Dominik Schmeer
- Große Reibn - Der Skitourenklassiker in den Ostalpen Durchquerung der Berchtesgadener Alpen
"Da vorne ist die Hütte!" - Es klingt wie "Land in Sicht" nach einer wochenlangen Überfahrt. Neuneinhalb Stunden sind vergangen seit wir auf gebrochen sind. Es sind aber 9 1/2 h die es aber in sich haben. Den Auftakt zu dieser Skidurchquerung bildet am Freitag der Zustieg zum Carl-von-Stahl-Haus. Entgegen der Vorhersage regnet es nicht, sonder die Sonne scheint und wir laufen mit T-Shirt; Ja so sind sie, die Frühjahrs-Skitouren.
Aber der Wetterbericht hat sich leider nicht nur am Freitag getäuscht, wie sich später noch zeigen sollte. Abends lässt sich bei allen Gruppen eine leichte Anspannung bemerken, die Königsetappe wirft ihre Schatten voraus. Wieviele Höhenmeter und Kilometer zurück zu legen sind weiß keiner so genau. Einer am TIsch behauptet, das es eh nur ein bisserl mehr als 1.000 Hm sind, aber ein Blick in die Karte wiederlegt diese gewagte These recht schnell. Wohl eher 2.000 Hm plus X trifft zu. Also noch schnell ein Reiseachterl und ab ins Bett.
Der erste Blick aus dem Fenster erschreckt uns - wir sehen nichts. Ohweh! Bei Nebel durch das Hagengebirge. Das kann ja heiter werden. Bis nach dem Frühstück ist wenigstens die Wolkenbasis bis fast zum Schneibsteingipfel angestiegen. Wir starten mit ein paar Minuten Vorsprung vor den Anderen und finden bald unser Tempo. Die Sicht bleibt aber bescheiden. So ist es nicht verwunderlich, dass wir vom Windschartenkopf den falschen Spuren folgen und unser Missgeschick erst kurz vor dem Seeleinsee bemerken. Also wieder zurück. Mit guter Teamarbeit schaffen wir zusammen mit zwei Weiteren den Weg zurück auf die richtige Spur. Zum ersten Mal richtig Sonne gibt’s auf dem Jägerbrunnentrog. Nun kommt die erste richtige Abfahrt des Tages, der Eisgraben. Der Nebel hat einen zweiten Nachteil, neben der schlechten Sicht. Durch die fehlende Abstrahlung in der Nacht ist der Schnee wahlweise sumpfig oder mit einem dünnen Harschdeckel versehen. Anstatt 20 Minuten dauert die Abfahrt ganze 45 min und kostet deutlich mehr Kraft als geplant. Aber wir sind immer noch im Zeitplan.
Beim Aufstieg zum Schönangerl, dem längsten Anstieg am heutigen Tage, haben wir mal wieder Glück. Mein linkes Fell mag nimmer auf dem Ski kleben. Zwei Kabelbinder, von einem freundlichen Helfer, retten mich. Es geht zwar nicht mehr so geschmeidig wie zuvor, aber es geht. Nach der langen Gasse, die ihrem Namen alle Ehre macht entscheiden wir uns in anbetracht der fehlenden Spur und Kraft gegen den Funtenseetauern und queren die steilen Hänge des Grieskogels. Auch das ist irgendwann geschaft und die letzte Abfahrt ruft. Glücklich, stolz aber auch ein bisserl erschöpft kommen wir am Funtensee und dem Kärlingerhaus an. Jetzt kommt der gemütliche Teil. Den Rest des Tages verbringen wir eigentlich mit Essen und Trinken. Suppe, Torte, Kuchen, Nudeln, Schokolade und zu als Betthupferl hole ich noch den Speck aus dem Rucksack. Eine große Zufriedenheit stellt sich ein und so fallen wir müde in unsere Betten.
An dieser Stelle ein großes Lob an die neuen Hüttenwirte Sigi und Gabi. Besonders hervorheben möchte ich den Kirsch-Streuslkuchen, Weltklasse! Ich hoffe, den beiden gelingt das alles weiterhin so gut.
Nach den Anstrengungen von Samstag wird der Sonntag dann zur Kür. Die Verhältnisse sind jetzt so, wie wir sie uns gestern gewünscht hätten. Die Nacht war kalt, der Schnee ist gut durchgefroren, so laufen wir fast mühelos dahin. Bald sind wir am Ingolstädter Haus vorbei, an der Hundstodscharte. Hinab gleiten wir in den Kessel der Hochwiesalm. Hier sitzen wir windgeschützt in der Sonne bei unserer ersten Brotzeit. Nach und nach kommen immer mehr den Hang herunter. So brechen wir wieder auf. Kaum eine halbe Stunde später sind wir auf der Hochwiesscharte. Über idealgeneigte Hänge geht es Richtung Loferer Sailergraben. Ein absoluter Traum, zum Schluss läuft es zwischen den Felsentürmen hinaus ins weite Wimbachgries.
Noch ein Abschlussbier im Wimbachschloss. Wir blicken noch einmal zurück auf eine konditionell und technisch sehr anspruchsvolle Skidurchquerung, die zumindest in den Ostalpen keinen Vergleich scheuen muss. Die landschaftlichen Eindrücke sind fantastisch und entschädigen für die Anstrengungen.
- Clubmeisterschaften Langlauf 2010
Nach zwei Jahren ohne Clubmeisterschaften im Langlauf gibt es 2010 wieder eine Clubmeisterin und einen Clubmeister. Bei besten äußeren Bedingungen, Sonnenschein, harter und schneller Loipe und leichten Plusgraden wurde die Meisterschaft in der Seedorfer Skiarena zwischen Niedergebraching und Seedorf ausgetragen. Die Strecke bestand aus einem Rundkurs mit drei Schleifen, der insgesamt zweimal durchlaufen werden musste. Laut Uwes GPS betrug die Streckenlänge 6,4 km. Ein Starterin, die eher zufällig am Ort des Geschehens war, und sieben Starter wurden um 11:15 Uhr auf die Strecke geschickt. Am Ende war der Spartenwart Ski nordisch zum ersten Mal in seiner eigenen Sparte Clubmeister. Gratulation an alle Teilnehmer!
Gesamtwertung: Damen 1. Breit Margit 32:30 Herren 1. Schmeer Dominik 26:01 2. Schäffer Jakob 28:01 3. Segerer Hugo 29:51 4. Hoibl Martin 33:49 5. Straube Wolfgang 33:49 6. Höckele Uwe 34:27 Stefan Dettenhofer dnf.
AK-Wertung: W 35 1. Breit Margit mJA 1. Schäffer Jakob M 30 1. Schmeer Dominik
2. Hoibl Martin
3. Straube WolfgangM 50 1. Höckele Uwe M 55 1. Segerer Hugo ![]()
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- Skitourentage 2010 Innervillgraten
Zu den Klängen von Morcheebas "Enjoy the ride" verlassen wir das enge Villgratental. Hinter uns liegen vier vollends gelungene Tourentage. Nach solchen Erlebnissen keimt wieder einmal der Wunsch nach einem Leben als Ski- und Bergführer...
Aber lasst mich die Geschichte von vorne erzählen. Am frühen Samstagmorgen startet eine gar nicht so kleine Gruppe von Skitourenbegeisterten des SWCs von verschiedenen Orten in Bayern, um sich innerhalb eines Zeitfensters von weniger als 10 min im Osttiroler Villgratental einzufinden. Der erste Fingerzeig, dass hier etwas zusammen kommt, was zusammen passt.
Die vergangenen Tage hat vor allem der Lawinenlagebericht die gesamte Unternehmung in Frage gestellt. Dennoch starten wir kurz nach unserer Ankunft die erste Tour von Kalkstein auf die Pürgelesgungge. Nach fünf Stunden Fahrt durch Regen und Schneetreiben zeigt sich nun sogar schon einige Male die Sonne. Bis zum Gipfel reicht’s dann doch nicht ganz, Wind und damit einhergehende Kälte bewegen uns auf dem Grat zum Gipfel zur Umkehr. Am Ausgangspunkt finden wir uns noch zum Aprèsskitour in der Badl Alm ein. Nicht das letzte Mal.
Unsere Unterkunft bietet nicht nur schöne Zimmer und eine gemütliche Sauna, sondern auch eine ausgezeichnete Küche. Den Gasthof Raiffeisen in Innervillgraten kann man allen nur wärmstens empfehlen. Osttiroler Gastfreundlichkeit vom Feinsten. Nach der Tour gibt’s gerne auch gleich mal eine Suppe.
Sonntags starten wir direkt vom Haus aus unsere nächste Skitour. 1.200 Hm gilt es zu überwinden, um auf dem Aussichtsgipfel des Marchginggele zu stehen. Strahlend blauer Himmel begleitet uns von der ersten Minute an. Kurz unterhalb des Gipfels tauchen die Drei Zinnen zum Greifen nah auf. Oben angekommen gibt es zwar kein Gipfelkreuz, dafür eine Rundumsicht sondergleichen.
Kann man das noch toppen?
Montags gibt es eine Überraschung. Am Parkplatz in Kalkstein wimmelt es nur so von Skitourengehern. Waren wir gestern noch fast alleine, so sind es heute mindestens 50 weiter Tourengeher, die mit uns starten. Durch das Rosstal geht es auf die Kreuzspitze (2.624m). Der Himmel ist noch blauer als gestern. Die Sicht noch besser. Gerade der Blick nach Norden. So bietet sich wieder ein fantastisches Panorama, von den Karawanken im Osten über die Lienzer Dolomiten, die Hohen Tauern, die Gipfel der Zillertaler bis zu den unzähligen Spitzen der Dolomiten. Michele ist auf der ständigen Suche nach dem Monte Pelmo. Keine Ahnung warum eigentlich. Rosi und ich starten mit etwas Vorsprung die Abfahrt, um nochmals aufzufellen und das Kalksteiner Jöchl zu erklimmen. Schee war’s, aber kein Must.
Anschließend wieder die gleichen Qualen wie an den den letzten Tagen: Sauna, Nickerchen, Essen, Trinken und Lachen.
Die letzte Tour bringt uns auf das Gaishörndl. Wie am Vortag gilt es knapp 1.000 Hm zu überwinden.
Schon wieder alles richtig gemacht. Die Brotzeitalm genau in den 10 min besucht, in denen die Sonne zwischen zwei Gipfeln durchschaut. In gutem und gleichmäßigem Tempo erreichen wir pünktlich um 12 Uhr den Gipfel. Schon wieder dieser Rundumblick. Hans ist dieser gewaltigen Schönheit der Berge und des blauen Himmels schon fast überdrüssig.
Eine rauschende Abfahrt schließt sich an. Richard weiß, wo sich noch ein paar jungfräuliche Pulverschneeflecken finden. Ein letzter Kaffee in der Brandl Alm.
Und jetzt sitzen wir wieder im Auto nach Hause. Als letzte Unterbrechung auf dem Weg in den Alltag stellt sich uns noch der Waller in Oberaudorf in den Weg. Aber die Pläne für den restlichen und den kommenden Skitourenwinter reifen.
- SWC Skitourenauftakt Tanzeck
Der offizielle Skitourenauftakt in dem Winter 2010 findet wieder einmal im Spitzinggebiet statt. Unter den Teilnehmern sind auch einig Skitouren-Neulinge. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite, wenn uns das auch erst kurz vor Ankunft an der Talstation der Taubensteinbahn klar wird. Bis an den Schliersee war der Himmel nebelverhangen.
Wir starten mangels großer Schneemengen auf der Skipiste durch den Saugraben in Richtung Schönfeldhütte. Das erste Stück vereiste Piste fordert dann auch schon ganz ordentlich. Mein Hinweis die Harscheisen im Auto zu lassen war wohl etwas voreilig. Trotzallem kommen wir mit gemütlichem Tempo zur Schnittlauchmoosalm und weiter bis zum Tanzeck.
Die nette Abfahrt wird noch von einem riesigen Kaiserschmarrn auf der Schönfeldhütte unterbrochen. Am Auto haben wir ein paar neue begeisterte Skitourenfans!
- SWC-LawinenCamp (09./10.01.2010): Von Flugzeugkabinen, Schneeprofilen und Zipfelhauben
Als wir uns Samstagmorgens um halb acht auf dem Parkplatz am Weinweg trafen, konnte man in den Gesichtern der meisten - zumindest bei uns Jüngeren - nur ratlose Fragezeichen lesen. Klar sind wir alle bereits nicht nur auf der Piste auf den Skiern gewesen, sondern auch im Gelände oder „back country" - doch mit welchen Risiken?
Diese Risiken und Techniken diese Risiken zu beherrschen wollten uns Dominik und Jürgen dieses Wochenende nun näher bringen.
Als wir dann in dem total nebeligen Lenggries ankamen, musste erst einmal das ganze Gepäck mittels ursteinzeitlicher Bahn (Michele: „Ich glaub die haben hier früher einfach Flugzeugkabinen hergenommen") rauf zur Alpenvereinshütte des Alpinen Ski Clubs gebracht werden. Danach wurde die Jugend und die Junggebliebenen geteilt, so dass die Jugend sich in Ruhe unter der Leitung von Dominik mit der Lawinenverschüttetensuche vertraut machen konnte, während die Älteren unter der Leitung von Jürgen das Gebiet erkunden konnten. Unter der Leitung von Dominik vergruben wir uns gegenseitig unzählige Male die Piepser, um sie dann auf Zeit zu suchen. Am Schluss gruben wir dann auch noch ein Schneeprofil, anhand dessen uns Dominik den Aufbau einer Schneedecke erklärte und uns erklärte, wie es zur Entstehung von Lawinen kommt.
Nach dem Abendessen in der Hütte gab es dann noch einen äußerst interessanten und lehrreichen Vortrag von Jürgen und recht bald schlummerten dann auch schon alle erschöpft von dem langen Tag tief eingemummt in Zipfelhauben (es war recht kalt) und dergleichen im Matratzenlager in tiefstem Schlaf.
Am nächsten Morgen wurden dann die Rollen getauscht, und die Erwachsenen durften mit den Piepsern üben und die Jugend Skifahren. Nach Mittag wurde dann ein großer Wettkampf durchgeführt: Welche der zwei Gruppen wäre die schnellere in der Suche? Wir versteckten uns gegenseitig die Geräte möglichst gemein und schwierig; beim Suchen konnten beide Gruppen ein hervorragende Zeit von unter fünf Minuten aufweisen, aber die Erwachsenen hatten aufgrund technischer Probleme bei der Jugend wohl etwas die Nase vorne.
Nun ein ganz großes Dankeschön an unsere beiden Organisatoren Dominik und Jürgen, die dieses Wochenende zu einem unheimlich spannenden, lehrreich und gleichzeitig amüsanten werden ließen und uns dabei Wissen mit auf den Weg gaben, das vielleicht einmal Leben retten könnte.
von Jakob Aumüller
- SWC-Saisonabschluss Tour (05.04.2009)
Letzte Woche war noch Winter und nun ist fast schon Sommer. Nachdem es nachts nicht mehr sonderlich kalt wird, heißt es heute richtig früh aufstehen. Kurz nach Wolfratshausen ereilt uns ein Regenschauer, der mich schon an der ganzen Unternehmung zweifeln lässt. Zum Glück bekommt der Rest der schlafenden Mannschaft davon nichts mit. Bei bedecktem Himmel und Temperaturen deutlich über Null Grad starten wir kurz hinter dem Schloss Linderhof. Zuerst durch ein Waldstück, dann auf einen bewaldeten Rücken von dem wir die freien Hänge auf der Nordostseite des Gipfels erreichen.
Bis hierher ist die Temperatur nochmals ordentlich angestiegen, so dass wir um die noch geschlossene Wolkendecke ganz froh sind. Ein einzelner Tourengeher, der kurz vor uns aufgebrochen ist kommt uns schon wieder entgegen. Der Gipfel kann also nicht mehr allzu weit sein. Naja, das Skidepot vielleicht.
Bevor wir auf dem Gipfel stehen gilt es noch ein paar Meter über einen Grat zurückzulegen und als letztes müssen wir noch ein bisserl kraxeln bis wir ganz oben sind. Oben kommt dann auch die Sonne raus und als ich das Gipfelbier aus dem Rucksack ziehe ist die Freude groß. Wenn da nicht der Abstieg wäre… Aber bei den angenehmen Temperaturen rasten wir erst mal und genießen das Bier unseres Trikotsponsors.
Der Abstieg ist dann auch halb so wild, ein kleiner Absturz vom Seppi geht auch glimpflich aus. Und wer ist schon wieder da? Der einzelen Tourengeher kommt nun zum zweitenmal auf die Scheinbergspitze. Wem’s gefällt. Die hohen Temperaturen die uns eben noch einen gemütlichen Gipfelaufenthalt ermöglichten, werden jetzt zum Fluch. Der Schnee ist sauschwer, weich und unangehm zu fahren. Grad die Skiwahl erweist sich als Fehler. Das Telemarken muss noch geübt werden, bevor diese Verhältnisse zum Vergnügen werden. Nichtsdestotrotz kommen wir alle wieder gesund und munter am Ziel an. Eine Bachüberquerung inbegriffen.
- Hörner Runde (28.03.2009): Vorderes Hörnle (1.484 m) -Mittleres Hörnle (1.496 m) - Hinteres Hörnle (1.548 m)
Nicht wie im Führer beschrieben von Süden, sondern vom Parkplatz der Hörnle Schwebebahn in Bad Kohlgrub starten wir unsere Hörnle Reibn. Zur Hörnle Hütte kommt man zu dieser Jahreszeit wohl am besten über den Pistenbereich, was die vielen Mitskitourengeher an diesem Samstagvormittag nur bestätigen. Von der Bergstation der Schwebebahn, hier handelt es sich um einen Oldtimer unter den Sesselliften, queren wir unterhalb des Vorderen zum Mittleren Hörnles.
Schon auf diesem Weg bietet sich eine herrliche Fernsicht auf das Wettersteingebirge.
Vom Mittleren Hörnle gibt’s die erste Abfahrt des Tages hinab zum Sattel, an dem die malerische Hörnle Alm liegt. Die 150 Hm sind schnell zurück gelegt. Anschließend wieder auffellen und weiter geht es über einen breiten Rücken zum Hinteren Hörnle.
Hier haben wir den östlichsten Punkt und somit den Umkehrpunkt unserer heutigen Skitour erreicht. Nach einer kurzen Gipfelrast mit dem obligatorischen Gipfelfoto geht’s wieder zurück. An der Hörnle Alm angelangt werden die Felle ein letztes Mal unter Ski geklebt, dies gilt jedenfalls für Susanne und mich. Seppi und Christian werden auf dem Weg zur Hütte noch das Vordere Hörnle erklimmen.
Entgegen der Ankündigung am Parkautomaten hat die Hörnle Hütte heute doch geöffnet. So gibt’s vor der Abfahrt doch noch eine kleine Stärkung in Form eines Weißbiers. Auf der Sonnenterasse schweift nochmals der Blick über die Gipfel des Wettersteins.
Über die Pisten fahren wir wieder hinab zu unserem Startpunkt vor exakt vier Stunden. Das Parkticket war genau um 12:31 Uhr abgelaufen. Wir blicken zurück auf eine amüsante Rundfahrt im Ammergebirge. Zur Nachahmung empfohlen. Die Hörner Runde eignet sich auch für eine erste Skitour mit den Kindern, wie wir auf der Abfahrt vom Mittleren Hörnle gesehen haben.
- Arber-Rundreise (1.456 m / 01.03.2009)
Was machen, wenn nix geht? Zuviel Schnee gepaart mit Wind, Regen und Wärme lassen die Horrornachrichten aus den alpinen Regionen nicht abreißen. Keine guten Voraussetzungen für ein Tourenwochenende im Kleinwalsertal. Mittwoch ist dann klar, die geplante Skitour im Schwarzwassergebiet ist vertagt. Was und wer bleibt übrig für eine Rundreise um den Höchsten des Bayerischen Waldes? Schnell wird klar, die Gruppe ist sehr überschaubar. Zu dritt starten wir vom Brennes mit eine kurzen Abfahrt über die Mooshütte in Richtung kleiner Arbersee. Von hier geht es mäßig steil zum kleinen Arber.
Vorbei an bizarren Gestalten, die Wind und Eis in den Fichten formen, der Ursprung von Sagen und Märchen über Hexen und Waldgeister erschließt sich sofort. Wenn man von Süden den Gipfel des Großen Arbers ansteuert, kann man kaum glauben, dass sich nur wenige Meter weiter das größte Skigebiet im Bayerwald befindet. Erst als die Sendeanlagen aus dem Nebel auftauchen und aus dem Tal die Jodler von DJ Ötzi hallen, ist man wieder in der sogenannten Zivilisation angekommen.
Nichts desto trotz nehmen auch wir gerne die Infrastruktur an und stärken uns im Aberschutzhaus, bevor wir genüsslich zurück zum Auto schwingen.
- Jägerkamp (01.02.2009)
Zwei Damen und drei Herren haben sich am Sonntag auf zur ersten SWC-Skitour in diesem Winter gemacht.
Bei bestem Wetter war das Ziel der 1.745 m hohe Jägerkamp am Spitzingsee. Durch den Lochgraben, vorbei an den Schönfeld Almen, ging es dem Gipfel entgegen. Unterbrochen wurde der Aufstieg durch eine Übungseinheit mit den VS-Geräten, bei denen die Neuerwerbungen des SWC zum ersten Mal zum Einsatz kamen.
Wir hatten schon bessere Schneeverhältnisse, dennoch wurde die Abfahrt zu einem Genuss. Ein kurzer Einkehrschwung unterhalb der Schönfeldhütte rundete den Skitourentag ab.
- Skitour Hochries, 03.02.2008
Strahlender Sonnenschein und Chiemgau Powder machten die Auftakttour 2008 zu einem echten Erlebnis.
- Langlauf Tour im Böhmerwald, 26. - 30.12.2007
Die Schneeverhältnisse ließen es zu, und so stand natürlich die traditionelle Rucksacktour durch den Bayerischen und Böhmerwald auf dem Programm. Los ging es in Mauth, bereits die Dreikönigsloipe stellte eine Herausforderung dar und wir mussten die Ski ein Stückchen tragen. Weiter gings über Finsterau, den Grenzübergang Bucina und die Moldauquelle nach Modrava. Am zweiten Tag gings von Modrava über den Oblik (1224m) nach Srni und über Umwege zurück. Mangels Quartiermöglichkeiten mussten wir von dort mit dem Taxi nach Zdikov umsetzen. Der 3. Tag führte von Zadov-Churanov über Modrava zurück nach Finsterau und am 4. Tag liefen wir von Finsterau über Bucina nach Kvilda und über Knizecy plane zurück.
- Dolomiten Skitourenwochenende, 17./18.03.2007
Am ersten Tag war der Grosse Gabler (2576m) unser Ziel, die Abfahrt bestand mehr aus Schneefleckenspringen, aber das machte so viel Spaß dass wir den Ausstieg verpassten und fast 200Hm zu weit abfuhren und wieder aufsteigen mussten. Am Sonntag ging's dann auf den Zendleser Kofel (2422m), eine sehr schöne und kurze (750 Hm) Skitour mit Nordhängen, wo sogar ausreichend Schnee vorzufinden war.
- Clubmeisterschaft Ski Nordisch, 10.02.2007 in Grandsberg
Da der Termin der SWC-Clubmeisterschaften im Skilanglauf etwas unglücklich gewählt war (am Tag nach dem Club-Fasching - olala!!!), fanden sich leider nicht so viele Teilnehmer wie erhofft um 13:00 Uhr am Start ein.
Zudem verspätete sich der ein oder andere Athlet (gell, Seppi und Edi!) und konnte daher nicht mehr am Rennen teilnehmen. Frei nach dem Sprichwort, wer zu spät kommt, den bestraft die Clubmeisterschaft!!
Belohnt wurden allerdings die tapferen sechs SWCler mit herrlichem Wetter und traumhaften Bedingungen. Und sie dankten es dem Wettergott mit guten Leistungen. Die Strecke von 3 km mit 80 Höhenmetern wurde hervorragend bewältigt.
Abschließend wurden die Sieger noch vor Ort im Berggasthof Menauer kräftig gefeiert.
Ergebnisse: Gesamtwertung: Damen: 1. Stellwag Monika 13:35 2. Duchardt Birgit 16:40 Herren: 1. Scheuerer Ralf 11:25 2. Segerer Hugo 12:40 3. Höckele Uwe 14:48 4. Lindemeier Roland 15:07 AK-Wertung: W 35 1. Stellwag Monika W 40 1. Duchardt Birgit M 35 1. Lindemeier Roland Freiwillig von M45 in M35 gewechselt M 40 1. Scheuerer Ralf M 45 1. Höckele Uwe M 50 1. Segerer Hugo- Gerstingerjoch, Kitzbüheler Alpen, 03.02.2007
Aufgrund der fehlenden Schneemassen musste die Eingehtour kurzfristig in die Kitzbüheler Alpen verlegt werden. Auch dort gab's wenig Schnee so dass wir auf das Gerstingerjoch von Aschau aus ausweichen mussten. Aus einer gemütlichen Eingehtour wurde so eine satte 6 Stunden Tour.
- Langlauftour Hochpustertal, 26.-30.12.2006
Wegen Schneemangel mussten wir ins Hochpustertal ausweichen. Dort waren gute Verhältnisse und wir konnten Loipen im Fischleinbachtal, nach Cortina und auf der Plätzwiese laufen.
- Skitour Toblach 24./25.03.2006
Optimale Bedingungen herrschten beim Skitourenwochenende im Pustertal. Keine Lawinengefahr, traumhaftes Winterwetter. So wurden die beiden Touren auf den Sextner Stein (bei der Drei Zinnen Hütte) und auf den Golfen zu einem einmaligen Erlebnis.
- Skitour Fockenstein, 11.02.2006
Ein voller Erfolg war unsere Eingehtour auf den Fockenstein. Einmal mehr hatte es sich gelohnt nicht auf den Wetterbericht zu hören, sondern trotzdem zu gehen. Belohnt wurden wir durch eine schöne Abfahrt im Gipfelhang und eine supergemütliche Hütte, die Aueralm sonst übervoll diesmal angenehm gefüllt.
- Clubmeisterschaft Ski Nordisch 2006: Favoritensiege für Monika Stellwarg und Ralf Scheuerer
Erwartungsgemäß konnten Monika Stellwarg und Ralf Scheuerer bei den diesjährigen Clubmeisterschaften in Grandsberg über 5km Ihre Titel verteidigen. Die schnellste Zeit lief allerdings "Gast" Martin Schönleber, vielen SWClern aus früheren Moglizeiten bekannt. Auf's Stockerl kamen bei den Damen Simone Geldhäuser und Birgit Duchardt sowie bei den Herren Sportwart Harry Stern und gemeinsam als Dritte durchs Ziel laufend Hugo Segerer und Josef Koller.
Ergebnisse: Gesamtwertung: Damen: 1. Stellwarg Monika 25:47 2. Geldhäuser Simone 28:50 3. Duchardt Birgit 33:18 Herren: Schönleber Martin 19:04 1. Scheuerer Ralf 20:34 2. Stern Harald 20:56 3. Segerer Hugo 24:48 Koller Josef 24:48 5. Duchardt Michael 26:06 6. Lindner Felix 26:52 7. Lindemeier Roland 31:05 Beutelhauser Manfred 31:05 AK Wertung: W 40 1. Duchardt Birgit W 30 1. Stellwarg Monika 2. Geldhäuser Simone M 50 1. Stern Harald 2. Segerer Hugo 3. Beutelhauser Manfred M 40 1. Scheuerer Ralf 2. Koller Josef 3. Duchardt Michael 4. Lindemeier Roland Jugend: 1. Lindner Felix- Traditionelle Weihnachtstour, Bayer. Wald / Böhmerwald 26.-30.12.2005
Bei traumhaften Schneebedingungen fand die diesjährige Weihnachts-Langlauftour statt. Endlich konnten wir, wie seit langem geplant, mit dem Rucksack eine zusammenhängende Tour durch den Bayer. und den Böhmerwald, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet Europas, laufen. Ausgangspunkt war der Parkplatz Zwieslerwaldhaus, doch schon nach wenigen Kilometern gings über die tschechische Grenze und über den fast 1300m hohen Polom mit einigen Umwegen auf meist gespurtem und doch teils unberührtem Gelände nach Prasily. Von dort wegen beginnender Dunkelheit per "Taxi" zu unserem Hotel nach Srni. Am 2. Tag liefen wir von Srni über Modrava ins tschechische Skizentrum Zadov-Churanov. Dort Übernachtung im Sporthotel Olympia mit viel sozialistischem Charme, das Abendessen jedoch im Schlosshotel Zdikov war der kulinarische Höhepunkt der Reise. Von dort über Knitzelny Plane (super Hütte, gutes Essen!) und dem Grenzübergang Finsterau zurück nach Deutschland und weiter nach Mauth. Hier leider keine Übernachtungsmöglichkeit, deshalb wieder mit dem Taxi zum Romantikhotel Bierhütte. Am 4. Tag von Bierhütte über Altreichenau nach Spiegelau, und von dort mit dem Zug nach Zwiesel.
Gesamt: 120 km und ca. 2000 Hm in 4 Tagen bei traumhaften Bedingungen und vielen Abenteuern. Ein unvergessliches Erlebnis.
von Josef Koller






































