Wandern » Berichte
- Eindrücke vom Wanderwochenende in Zell am See
Mit einem letzten herrlichen Blick auf den Dom verlassen wir Regensburg um 15:07 Uhr. Während der Fahrt nimmt der Himmel verschiedene Farben an. Einmal ist er auf einer Seite sehr dunkel und auf der Anderen hellblau mit schönen weißen Wölkchen. Jedenfalls sehen wir dann bereits ab München die Berge. Wunderschön ist die Strecke entlang der "Alpenstraße". Das Gefühl, ein wunderschönes Wochenende vor uns zu haben, wird immer stärker. Fünf Minuten vor dem Ziel, erhalten wir von Stefan ein SMS: "Grillabend ist erst morgen, lasst euch also Zeit!" Nach einem sehr schmackhaften, liebevoll zubereiteten Abendessen und dem herrlichen Feuerwerk um 22 Uhr (halt wie zuhause wegen der Dult) gehen wir alle frühzeitig ins Bett.
Um 7 Uhr ist die Welt noch in Ordnung. Ein Frühstück, das keine Wünsche offen lässt, stimmt uns gut auf die bevorstehende lange Wanderung ein. Pünktlich um 8.15 Uhr treffen wir an der Schmittenhöhe Bergbahn auf unsere Wanderführerin Theresia mit ihrem Hütehund Sissi. Manchmal liefern sich Sissi und Oli kleine Machtkämpfe, in der Regel ignorieren sich die Beiden jedoch. Sissi führt uns auch einmal beeindruckend vor, wie man so weit auseinander liegende oder grasende Kühe auf einen Haufen zusammentreibt. Wirklich alle Achtung. Theresia macht uns auf der Höhenwanderung mit immerwährendem Blick auf die verschiedenen Berggipfel auch auf so manche Pflanzen aufmerksam. Sie erklärt uns den Unterschied zwischen der Heidelbeere und der Rauschbeere. Zweitere ist deutlich größer und pflaumenförmig, ebenfalls außen blau, aber hat innen ein helles Fruchtfleisch. Der Name sagt es auch schon, die Rauschbeere kann Kopfschmerzen, Schwindelgefühl oder sogar Erbrechen hervorrufen. Die Höhen sind hier mit sehr vielen Heidelbeeren bewachsen. Da keine Gefahr von dem Fuchsbandwurm ausgeht, gibt es in der Höhe nicht, lassen wir uns die feinen Beeren immer wieder schmecken. An einem Bachlauf zeigt Theresia uns die Bergkresse. Diese enthält viel Vitamin C, Mineralien und hat einen hohen Energiewert. Daraufhin probieren wir natürlich gleich etwas. "Die verbrauchte Energie war sofort zurück", der Nachgeschmack herb und würzig. Später zeigt sie uns auch noch den stark giftigen Blauen Eisenhut. Zirka 1 1 Stunden vor dem Ziel, stürmen Angelika, Christian und Oli noch einen letzten Gipfel, währen der Rest den Berg umwandert. Geschafft erklimmen wir gemeinsam den letzten Anstieg zur Schattbergbahn. Dabei helfen uns die Mountainbiker, die wagemutig ins Tal brettern. Immer wieder schauen wir ihnen zu, so fällt uns der Anstieg leichter. Stolz, ein wenig müde und mit schweren Beinen steigen wir in die Gondel. Mit dem Bus geht es dann zurück ins Quartier. Dort angekommen, setzen wir uns noch auf ein Getränk zusammen, bevor wir in die Dusche steigen. Da schau an, Traudl und Moni (Wandergruppe zwei) kommen per Anhalter im Hotel an. Ein Ehepaar mit einem noblen Peugeot hat sie hergefahren. Die Beiden haben uns dann den ganzen Abend ihre unglaublichen Erlebnisse des Tages bei der Ersteigung des Maurerkogels erzählt.
Der nächste Tag geht entspannt beim guten Frühstück los. Einpacken, auschecken und ab nach Kaprun lautet dann die Devise. Unsere Wanderung beginnt am Alpincenter in 2450 m Höhe. Der erste Abstieg bis zum Anfang des Alexander-Enzinger-Weges ist nicht besonders prickelnd. Dieser Weg entschädigt uns aber für alles. Eingebaute Hindernisse, wie hohe Steine für kurze Füße, Bachüberquerungen, Kraxelstellen und Gradwanderungen machten den Weg abwechslungsreich und sehr interessant. Faszinierend sind auch die einzigartigen Ausblicke. Diesmal entdecken wir auch die Tierwelt. Stefan macht uns auf eine Gämse aufmerksam und von zeit zu zeit begleiten uns Bergdolen. Wir entdecken viele kleine Höhlen und hören auch das Pfeifen der Murmeltiere. Einmal kreisen sechs Vögel mit einer großen Spannweite über uns. Da wir gestern gut aufgepasst haben, entdecken und erkennen wir Blauen Eisenhut. Es gibt hier wesentlich mehr von den giftigen Pflanzen. Um 12 Uhr machen wir Brotzeit am Grad und merken erst da, wie viele Menschen hinter uns den Berg herunterkommen. Maxstraße, aber trotzdem ruhig. Später jagt uns Oli noch einen riesen Schrecken mit seinem plötzlichen Gejaule ein. Er hat einen Stromschlag vom Weidezaun bekommen. Dann tritt im Heinz im Wirtshaus und später auch noch Angelika. Von Heinz bekommt er als Entschädigung zwei Wiener, die er dankbar verschlingt. Nach Kaffee und Kuchen haben wir nur noch einen kurzen Abstieg zur Maiskogelbahn vor uns. Vier von uns nimmt die Bahn leider nicht mehr mit, und das nur wegen der paar Abschlussfotos. Wir warten auf die Nächste, aber was Solls wir haben doch Zeit! Unsere Fahrer holen noch die Autos in Kaprun während der Rest die letzten Sonnenstrahlen auf den Bänken genießen. Eingepackt ist dann schnell, wir verabschieden uns noch und Danken Stefan für das super tolle Wochenende.
von Christine Obermeier
- Familienwanderwochenende in Spital am Pyhrn
Schon seit einigen Jahren verbringen mehrere SWC- Familien im Herbst ein erlebnisreiches Wanderwochenende in Oberösterreich.
Lisa, Lena und Frederik erlebten es folgendermaßen:
Am 23.September war es mal wieder so weit, wir fuhren zum Lindenhof, einem Jugendgästehaus in Spital am Phyrn.
Dort wurden wir von Georg dem Besitzer des Jugendgästehauses mit dem typischen Lindenhofessen, einem Schnitzel mit Reis empfangen. Den Abend ließen wir Kinder mit dem Spiel "Activity" ausklingen. Wehrlos wurden wir Kinder früh ins Bett geschickt, damit wir genügend Power für den nächsten Tag hatten. Am Samstagmorgen wurden wir schon um 7 Uhr aus den Federn geholt, damit wir um 9:00 Uhr alle 30 Leute starten konnten. Voller Energie steuerten wir den Parkplatz des kleinen Pyrgas an. Dort begannen wir den Aufstieg durch grüne Wiesen, Wälder und Bäche. Während der Wanderung begegneten wir vielerlei Tieren, unter anderem Pferden, Kühen, Ziegen und Schafen. Nach einem anstrengenden Aufstieg erreichten wir die rettende Gowilalm. Dort genossen unsere Eltern in Liegestühlen die letzten Sonnenstrahlen, während wir eine Schneeballschlacht veranstalteten. Eine vierköpfige Truppe eroberte den kleinen Pyrgas, wohingegen der Rest den Heimweg antrat. Wir hatten es eilig, denn wir alle wollten in die Turnhalle. Doch dazu kam es nicht, weil der Strom ausfiel. Nach dem Abendessen, einem überbackenem Fleisch mit Pommes, zogen wir Kinder uns zurück. Währenddessen ratschten die Eltern noch im Stüberl. Doch auch heute ging es nicht zu spät ins Bett, denn früh morgens um 9:00 Uhr ging es nach einer Stärkung auf die rote Wand. Der Aufstieg wurde durch die Standseilbahn etwas verkürzt. Sogar unsere Kleinsten kamen in der Kraxe mit, während andere schon den direkten Weg zur Hütte nahmen. Nach einem steilen Gipfelsturm genossen wir die fantastische Aussicht auf das Skigebiet "Wurzeralm". Nach einer Brotzeit auf der "roten Wand" verköstigte uns der Wirt der Linzerhütte noch mit einer Hauptspeise.
Dann nach der Bergabfahrt und zwei wunderschönen Wanderungen, stiegen wir wieder in unsere Autos und fuhren nach Regensburg zurück.
von Lisa Sturm, Lena Prochnow und Frederik Eigenstetter
- "Arbertour - Auf geht's zu den 8tausendern"
Bei bestem Wanderwetter trafen sich 9 SWCler zur Arbertour. Gegangen wurde die Goldsteig Route N13. Ausgangspunkt der Tour war der Berggasthof Eck. Nach (von der Wirtin) verschlafenem Frühstück drängte der Wanderwart zum Aufbruch. Schließlich stand eine Tagestour mit 6,5 Std Gehzeit, 16 km und 1100Hm bevor.
Mit leichtem Anschwitzen in schwüler Luft ging es hinauf zum Mühlriegel (1080 m), dem ersten der 8 Tausender. Tiefe Ackerfurchen nach intensiven Waldarbeiten anstatt gemütlicher Wanderwege ließen den morgendlichen Start etwas sportlicher werden. Die netten Hinweisschilder „Forstarbeiten auf 1km, Wanderwege nicht verlassen. Lebensgefahr!“ wiesen uns auf die ohnehin unübersehbare Sachlage hin. Unverzüglich informierten wir unsere Waldsachverständige, die wir für solche Fälle immer mitführen.
Über Ödriegel (1156 m) und Schwarzeck (1238 m) führte unser Weg zum Reischflecksattel (1126 m). Kleinere, all zu forsche Grüppchen trafen hier im noch dichten bayerischen Wald auf verirrte Wege. Für einen Weg ist's halt nicht gut, wenn er plötzlich endet. Durch bewährte „Hallo“-Rufe konnten die verirrten Schäfchen schnell lokalisiert und wieder auf den rechten Weg gebracht werden. Bei kurzer Rast wurden schnell kleinere Kratzer verarztet.
Unser Wanderwart entschloss sich aufgrund dieser Ereignisse die Brotzeit auf den Heugstatt (1261 m) zu verlegen, auf einen Hügel im grasigen, übersichtlichen Gelände. Gut gestärkt über Enzian (1285 m) zum kleinen Arber (1384 m) ging die Route nun in von Borkenkäfer und Windbruch gezeichneter Landschaft. Die Sonne hatte die Wolkendecke rechtzeitig aufgerissen. So konnten wir die grandiose Aussicht beidseitig entlang der Route auf Lamer Winkel und Bayerischen Wald genießen.
Die Chamer Hütte mit all dem touristischen Trubel ließen wir gerne liegen. Unser letzter Aufstieg zum Großen Arber (1453 m) stand ja noch bevor. Einige Damen nutzten eine kleine Unaufmerksamkeit des Wanderwartes und seilten sich kurzfristig. Nur um letzte Tipps vom feschen einheimischen Bergführer für den Anstieg zu erhaschen. Zum krönenden Abschluss entlohnte uns eine grandiose Aussicht vom höchsten Berg des Bayerischen Waldes.
von Stefan Dettenhofer
- Freudenberger Drei-Täler-Weg
Nach lang anhaltender Trockenheit und warmen Temperaturen in diesem Frühjahr legte das schöne Wetter grad an diesem Sonntag eine kurze Pause ein. Nun gut, es gibt ja auch im Mai noch warme Jacken. Und regnen sollte es freundlicherweise jedenfalls in Freudenberg nicht. Für Regensburg wollte ich meine Hand nicht ins Feuer legen. Aber wer zu Hause bleibt ist bekanntlich selber schuld.
Die Flotte 13 zog es in Wutschdorf, unserem Ausgangspunkt, einmal um den Osterbrunnen. Vielmehr um den Gemeindebrunnen – der schmucke Osterbrunnen war leider schon abgebaut. Wir durchwanderten das reizvoll gelegene Lohbachtal mit seinen Weiherketten. Und näherten uns dem legendären 669 Meter hoch gelegenem Rotbühl. Langlauf-Insider wissen es längst, hier hat der Heimatverein von Jochen Behle sein berühmtes Langlaufzentrum. Gesehen wurde Jochen Behle von mir am Rotbühl leider bis heute noch nicht.
Der Weg wechselte nun hinüber ins Fensterbachtal über Pursruck nach Lintach. Die schönste Rokoko-Kirche der Gegend, die Pfarrkirche St. Walburga konnten wir leider nicht besichtigen. Genauso wenig wie das Lintacher Schloss. Erwartungsvoll, mit großen Augen standen unsere Prinzessinnen vor dem schmiedeeisernen gewaltigen Schlosstor. Und als dieses Tor sich wie von magischer Hand in majestätischer Gelassenheit öffnete, schienen schon alle ihre Wünsche in Erfüllung zu gehen.
Leises Hupen aus einem Golf IV (höchstens!) war spontan das Ende aller weiblichen Träume. Ein schüchternes inneres Grinsen machte sich bei den männlichen Wanderern nur für einen Nu breit. Fernbedienungen für Gartentore sind auch in den abgelegensten Winkeln der Erde technischer Standard.
Zur inneren Buße führte uns der Weg abschließend am Hammerbachtal vorbei, den Johannisberg steil hinauf. Ein schöner Blick auf Freudenberg und seinen Langgasthof Dotzler entschädigte uns letztendlich aller Mühen.
von Stefan Dettenhofer
- Auftaktwanderung nach Oberndorf
Am Ostermontag schnürten 25 gut gelaunte Wanderer ihre Schuhe zur diesjährigen Auftaktwanderung. Es war eine bunte Gesellschaft die sich morgens in Matting an der Fähre eingefunden hat. Deutlich im Trend lagen diesmal Omas und Opas. Aber auch jugendliche Wanderer scheinen die Kurzstrecke mit anschließender Einkehr zu favorisieren. Zwei Wandergesellen sind mir jedoch letztes Jahr schon aufgefallen. Die beiden tragen immer sehr schwere und empfindliche Lasten mit sich rum. Sie scheinen sich wahrscheinlich für Sherpas zu halten.
Der Weg ist kurz beschrieben: Die Mattinger Hänge hoch, das Hölzelau links liegen gelassen ging es über den Hanselberg. Dann entlang dem Mattinger Weinberg gleich wieder runter zum Berghammer in Oberndorf. Schwer vorstellbar, dass an diesen steilen, felsigen Südhängen Weinbau nachweislich von 901 - ca. 1648 betrieben wurde.
Länger war der Weg auch nicht. Jedenfalls kürzer als gedacht. Bei einem zu langem Weg beispielsweise hilft ganz einfach schnelleres Gehen. Aber eine zu kurze Strecke? Je mehr man dem Ziel entgegen geht, desto kürzer wird auch der Rest des Weges. Jede kleinste Abweichung von der Strecke wiederum wird sofort von der Meute registriert. Aha, gleich so gut kennt der sich aus.
Aber ein Wanderwart in alter Tradition unseres legendären Pegoretti lässt sich halt was einfallen. Da gilt es die schönsten Aussichten ins Donautal ausgiebig zu genießen. Geschichten über Wald und Wiese zu erzählen. Und ein Enzian, gleich hinterm Kapellerl wird gesucht...
Und so erreichten wir ausgezehrt aber pünktlichst das rettende Wirtshaus.
von Stefan Dettenhofer
- Wanderausfahrt nach Zell am See
Unser Gastgeber Hotel Badhaus verwöhnte uns gleich zu Beginn mit einem Grillabend in lauer Sommernacht. Was für ein perfekter Start unser Wanderausfahrt nach Zell am See. Da lies es sich leicht Pläne für den nächsten Tag schmieden. Wir wollten gleich die erste Bergfahrt mit den Kitzsteinhornbahnen Kaprun zum Alpincenter nehmen. Nach dem Abstieg zur Krefelderhütte und sollte es bei Kaiserwetter den "Alexander Enzinger Weg" über das Grubalmkar weiter zur Stangerhöhe gehen. Danach sollten die Schoppbachhöhe, die Dreiwallner-Höhe und das Tröglerköpfel folgen bis zum Tagesziel Bergstation Maiskogel. Sollte es! Wollten wir! Die lange Wintersaison hatte uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Des eine Freud, des anderen Leid. Die Kitzsteinhornbahn war genau in dieser Woche wegen der jährlichen Wartungsarbeiten geschlossen.
Also schnell umgeplant, wieder zurück nach Zell und hin hinauf auf die Schmittenhöhe. Hier erwartete uns eine Rundwanderung begleitet vom traumhaften Panorama der hohen Tauern, der nördlichen Kalkhochalpen und dem wilden Kaiser. Entlang eines Grates und über Schneefelder folgte als Höhepunkt des Tages der Gipfelaufstieg zum Maurerkogel. Unterm Gipfelkreuz bei idealem Bergwetter schmeckt halt die Brotzeit nochmal so gut. Zurück ging es am Pinzgauer Spaziergang auf die Schmittenhöhe.
Für den nächsten Tag sollte das Wetter noch einigermaßen halten. Obwohl ringsum schon Bewölkung aufzog, entschlossen wir uns vom Mitterbergof aus den Aufstieg zur Schwalbenwand zu machen. Schließlich versprach uns unsere Wirtin den besten Kaiserschmarrn Österreichs auf der Schützingalm.Von Schwalben war jedoch bei teilweise dichtem Nebel heute keine Spur. Der Talblick fiel kurz und knapp aus. Mach einer hatte es schon vorher geahnt und den letzten Aufstieg erst gar nicht in Angriff genommen.Oder zog es ihn schon hinab zum Kaiserschmarrn? Die Jausn schließlich auf der Schützingalm war jede Anstrengung wert! Und zum Guten Schluß, gabs auch noch ein (warmen) Regenguß.
Während des Absteiges zum Ausgangspunkt schmiedeten wir schon die Pläne fürs nächste Jahr. Die Pinzgauer Wanderung nach Saalbach soll es sein und noch ein Versuch des Alexander-Enzinger-Weges!
von Stefan Dettenhofer (Bilder und Bericht)
- Herbstgedichte der Fuchsjagdgruppen 2010
Gruppe 1
Schleichend durch die Nebelschwaden
durch die klirrend kalte Nacht
wollen wir den Aufbruch wagen
beginnen ihn mit voller Macht.Kein Fluss zu tief, kein Weg zu weit,
kein Gipfel zu hoch, kein Graben zu breit.Trotz herbstlichem Niedergang
Nehmen wir die Herausforderung an.
Kalter Wind treibt uns entgegen,
Dunkelheit bricht jetzt herein.
Geh'n gemeinsam auf Siegeswegen.
Unser Dank gilt dem Verein.
Gruppe 2
Es ist Hebst und langsam wird es kalt,
seltsame Gestalten ziehen durch den Wald,
die Stirn in Falten, und ihre Köpfe rauchen,
denn Google's Weisheit könnten sie jetzt brauchen.
Dem kleinen Kästchen folgt iht starrer Blick,
denn ohne GPS gibt’s keinen Weg zurück.Die Fuchsbausuche bereitet große Qual,
sie müssen weiter, sie haben keine Wahl,
durchs Brombeerfeld, bis die Finger bluten,
ein Blick zur Uhr, jetzt heißt es auch noch sputen.Oh lieber Fuchs, und kannst du das nicht lesen,
dann ist die zeit wohl doch zu knapp gewesen.
Endlich ist's Zeit im Fuchsbau sich zu laben
An Prößlbräu und andern Gottesgaben.
Gruppe 3
Herbst
Nebel wallt
Bunt fallen Blätter
Feucht riecht die Erde
Sommersehnsucht
Gruppe 4
Springt der SWC'ler im Wald
ist's meistens schon furchtbar kalt.
Hupft er im Laub dahie
Sehnt er sich nach de Schie.
Der Baum keine Bladl hät
Weils herbst wern tät.Bei der Fuchsjagd in diesem Jahr
Sind keine Schnitzel da,
die Füchse sind ganz modern,
wolln uns GPS erklärn.
Des mit den Wegepunkten is a G'frett,
weil ma vor Kindergschrei des Pieps'n net hört.Geht's dann ans Urkund verleih'n,
kommts Jammern und Schrein,
Erster oder letzter ist das Ziel,
sonst müssen wir arbeiten - viel.
Gruppe 5
Im Walde stehen bunte Bäume
Jeder Ast voller Träume...- Jurasteigwanderung
- Zu den Rauchröhren am Kaitersberg
Noch bevor wir am Treffpunkt Parkplatz Berggasthof-Hotel-Eck einen Schritt vor das Auto gesetzt hatten, dachte jeder von uns spontan an Mütze und Handschuhe. Daß unsere Winterausrüstung bereits im heimischen Keller eingemottet war, schien schon der zweite Fehler des Tages zu sein. An den sonst so einladenden Biergarten des Berggasthofes, den wir nach unserer Rückkehr genießen wollten, war gar nicht zu denken. Oh Wanderwart, warum nur sind wir dir gefolgt.
Immerhin regnete es noch nicht. Positives Denken war angesagter denn je. Nicht den kürzesten Weg zur Kötztinger Hütte schlug Stefan ein, sondern eine "Variante". Es ging zunächst sanft bergab Richtung Eschlsaign. Immerhin umgingen wir so gleich zu Beginn der Tour den steilen Anstieg mit 300 Höhenmeter entlang Skipiste! hinauf zum Gr. Riedelstein (1132 m). Unser Weg führte dann noch steiler bergab bis Simmereinöd. Allmählich erschloß sich uns Stefans Hinweis wenige Tage vor der Tour: "Ich persönlich werde mir für alle Fälle eine kleine Brotzeit mitnehmen". Wir waren am Tiefpunkt der Wanderung angelangt, denn Simmereinöd liegt immerhin auf 618 HmüNN.
Endlich schlugen wir eine südliche Richtung ein. Bisher hatten wir ja unser Ziel zur Mittagsrast stets links liegen gelassen. Sind in einem großen Bogen zunächst abwärts gewandert, um genügend Anlauf für den steilen Anstieg zur Kötztinger Hütte zu gewinnen. Erste Zweifel an der ausgegebenen Taktik kamen auf, als Stefan mit einer einfachen Wanderkarte versuchte den richtigen Weg zu finden. Die anderen männlichen Profis in der Gruppe begannen mittels GPS und digitalem Kompass um die nördlichen Himmelsrichtungen zu wetteifern, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Es könnte schlimmer kommen - noch schlimmer?
Es ging immer steiler bergauf, bis wir schließlich auf den beschwerlichen Felspfad durch das Steinbühler Gesenke stießen. Bei schönem Wetter sollen die Felspartien und Steilhänge einen wunderschönen Blick über das Zellertal, den Vorderen Bayerischen Wald und bei Föhnwetterlage sogar zu den Alpen bieten. Davon war nicht mal zu träumen. Endlich tauchte die von Nebelschwaden umzogene Kötztinger Hütte am Mittagsstein (1034m) vor uns auf. In der warmen Stube wärmten wir uns schnell auf, bei reichlich gutem Essen und angenehmer Hüttenstimmung.
Frisch gestärkt wanderten wir zurück durch das Steinbühler Gesenke durch gespenstischen Nebelwald. Die jetzt leichte Kammwanderung führte uns vorbei an den Rauchröhren (1030 m). Zwei Felstürmen deren Schlucht uns juchzend und übermütig wie junge Gemsen zum Klettern einlud. Gerne folgten wir unserem Wanderart auf dem schwierigeren Weg, die leichtere Umgehung schien uns keine lohnenswerte Herausforderung.
Der Steig mit herrlichen Aussichten auf den Osser, den Hohen Bogen sowie ins Regental, natürlich nur bei schönem Wetter, führte uns weiter am Grat entlang und schließlich sanft hinauf zum Gr. Riedelstein (1132 m), dem höchsten Gipfel des Kaitersbergrückens. Ein Felsplateau mit dem Waldschmidtdenkmal lädt zu einem herrlichen Rundumblick über den Lamer Winkel auf den Hohenbogen und den Osser im Norden, über das Zellertal in den Vorderen Bayerischen Wald im Süden und den Kaitersbergrücken über Mühlriegel, Schwarzeck bis hin zum Großen Arber im Osten ein. Wenn der Nebel sich dann mal verziehen würde...
Zum Ende der Tour wartete nur noch der jetzt steile Abstieg entlang der Skipiste!!! zum Berggasthof Eck auf uns. Und Kaffee und Kuchen in warmer Stube. Und der tolle Nebel machte gerade diese schöne Wanderung zu einem einzigartigem Erlebnis, gell Moni?
Euer Wanderwart
Für die daheim gebliebenen: Es hat im Gegensatz zu Regensburg am Kaitersberg kein einziges Mal geregnet! Und nächstes Jahr machen wir die ganze Tour vom Arber nach Bad Kötzting.
- Auftaktwanderung 2010
Die überraschende Einladung zu einer frölichen Wanderung nahm ich gerne an.
Von unserem Treffpunkt Penk marschierten wir, 8 "eingefleischte" Wanderer, Wanderhund Olli und ich - eine Wanderoma - über wilde Jägersteige nach Pielenhofen. Der urige Weg führte vorbei an Bärlauch, Veilchen und ausschlagenden Bäumen. Nach dem weniger anstrengenden Rückweg eröffneten wir die Eiskaffeesaison.
Wenn Engel wandern strahlt die Sonne.
von Oma Mokroß
- Anmerkung:
Die jugendliche Dame hat an einer "kleinen" Wanderung von 15 km mit ca. 300 Höhenmeter mal eben so teilgenommen. An einem schönen Sonntag im April hatte Sie gerade nichts anderes vor. Und das Eis am Ende der Wanderung hat Sie sich redlich verdient!
Euer Wanderwart
Stefan Dettenhofer![]()
- Familienwanderwochenende in Spital am Pyhrn
Vom 18. - 20. September 2009 verbrachten 10 SWC-Familien ein erlebnisreiches Wanderwochenende in Spital am Pyhrn. Untergebracht waren wir -wie schon so oft- im Jugendparadies Lindenhof. Wie immer wurden wir von unserer Gastgeberfamilie herzlich aufgenommen, genossen das gute Abendessen und die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten, die das Haus bietet. (Geheimtipp: Im März gibt's wieder eine SWC-Skiausfahrt zum Lindenhof!!!)
Unsere erste Tour führte uns bei strahlend blauem Himmel von der Bergstation der Wurzeralm zum Gipfel des knapp 1900 Meter hohen Stubwieswipfels, von dem aus wir die herrliche Aussicht auf das Windischgarstener Tal genossen. Beim Übergang zur Dümlerhütte blickten wir noch einmal zurück und auch die Kleinsten waren begeistert von dem mächtigen Gipfel, den alle mit Bravour gemeistert hatten. Gestärkt mit frisch gebackenem Zwetschgendatschi machten wir uns an den Abstieg zu dem idyllisch gelegenen Gleinkersee. Nach fast 7 Stunden freuten sich alle auf ein wenig Erholung, die Erwachsenen bei einem Glaserl Rotwein, die Kinder in der Sporthalle beim Ballspielen.
Highlight unseres Wochenendes sollte der zweite Tag werden. Auf dem Programm stand ein Abenteuer-Klettersteig durch den Höllgraben in der Rosenau am Hengstpass. Unsere Klettertour führte nicht nur entlang einer sondern kreuz und quer über eine eindrucksvolle Wildwasserschlucht. Nach einer ausführlichen Einweisung durch den Bergführer und einem kurzen Aufstieg über Wanderwege ging es los. Bei ersten Klettereien entlang der Felswände der Schlucht bekamen wir einen Vorgeschmack darauf, was uns erwarten würde. Ehrfürchtig standen wir dann vor dem ersten Stahlseil, das sich in einer Höhe von ca. 100m über die 80m breite Schlucht erstreckte. Seilrolle einhängen - und ab ging die Post! Fast schwerelos erreichte man das andere "Ufer". Der Tiefblick war gigantisch. Über gut versicherte Kletterstellen bei insgesamt 7 Schluchtüberquerungen mit dem "Flying Fox" (der längste war 180 Meter lang), der Überwindung des Canyons auf 2 Stahlseilbrücken und einer Schaukel gelangten wir zum spektakulären Hexenkessel - einem 15m hohen Wasserfall, der in einen tiefen Kessel stürzt. Das Abenteuer war perfekt, Adrenalin zur Genüge ausgeschüttet.
Die Gruppe mit den kleineren Kindern genoss den Sonntag ebenso bei der Wanderung durch die Vogelgesang-Klamm, auf einem Steig mit zahlreichen Treppen und Holzbrücken durch die schöne Wildwasserschlucht. An deren Ende wurde man belohnt mit einer herzhaften Brotzeit in der Sonne vor der idyllisch gelegenen Bosruckhütte und einem herrlichem Bergpanorama.
von Markus Eigenstetter
- Herbstwanderung 2009: Schneeberg - wir kommen!
Am Sonntag den 20. September startete gegen 7:00 die mikroskopisch große Wandergruppe bestehend aus Christine, Angelika, Sabine, Robert, Stefan, mir und dem Wanderhund Olli zum Schneeberg im Fichtelgebirge. Durchziehende Nebelschwaden während der Fahrt trübten kurzfristig die Stimmung, aber je näher wir dem Ziel kamen, desto heller und sonniger wurde die Gegend und unsere Laune.
Der Ausgangspunkt lag bei knapp 700 Höhenmeter und das Ziel der Schneebergipfel bei ca. 1050m. Am Autoparkplatz gab es drei Wegweiser, die in verschiedene Richtungen wiesen - nach kurzer Diskussion hatten wir auch schon den richtigen Weg gefunden. Vor uns lag eine etwa fünf stündige Wanderung, die mit Gesprächen und Albereien kurzweilig und abwechslungsreich verlief.
Auf einsamen Forstwegen näherten wir uns dem Gipfel, der leider von einer häßlichen Abhörstation aus der Zeit des kalten Krieges verschandelt wurde. Der tolle Fernblick von einem Hochstand entschädigte uns mit phantastischer Weitsicht. Nach kurzer Mittagsrast, die Profis hatten auch geviertelte Tomaten an Salz und Pfeffer dabei, traten wir den Rückweg über eine andere Route an.
Oberhalb von Seen, denen wir uns bergab näherten, vorbei an einer bewirtschafteten Alm, bei der wir uns leider einstimmig zum Weitergehen an Kuchen, cholesterinhaltigen Lebensmitteln mit verächtlichem Blick geeinigt hatten, erreichten wir später den Waldgasthof Karches, wo wir die Wanderung kulinarisch beschlossen.
Da ich mich sehr wohlgefühlt habe, möchte ich mich besonders bei zweien bedanken. Unser Vierbeiner Olli war toll, nie gebellt, immer nett und ständig schwanzwedelnd und außerdem natürlich bei Stefan, der die Tour organisiert hat und uns ein vorbildlicher 1. Mann war.
Kurz: Es war einfach schön!
von Heinz Müller
- Fuchsjagd am 18.10.2009
Oh je, ab dem ersten Schritt aus dem Haus regnete es nur so vor sich hin. Aber frei nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung, fahren wir zum Treffpunkt nach Eilsbrunn. Ein kleines Grüppchen SWC-ler erwartete uns bereits. Doch ab dem Zeitpunkt als wir am Start der Fuchsjagd eintrafen, schien alles wie immer zu sein. Wir starteten als erste Gruppe. Wir suchten als Erste die richtige Spur, legten für unsere Verfolger ein anspruchsvolles Tempo vor. Wir mussten als Erste die schwierigen Aufgaben lösen. Und es hörte wie selbstverständlich auf zu regnen.
Von wegen morgens um 1 10 in Deutschland ….., Ursula schickte uns mit der Vorgabe "in Richtung Gut Grafenried" los. Gott sei Dank hatten wir den Wanderwart Stefan und Fährtenhund Oskar in der Gruppe, so dass wir die erste Hürde souverän meistern konnten. Am Gut angelangt, erwartete uns bereits die erste Aufwärmübung. Auf Zeit Frisbeescheiben zuwerfen, fangen, zuwerfen, fangen. Der Letzte im Team musste auch noch in der "Schießbude" aufgestellte Flaschen treffen. Auf diese Zusatzpunkte haben wir dann großzügig verzichtet. Wir wollten ja nicht unbedingt Erster werden. Jetzt hieß es aber den Weg finden. Das Gefühl sagte, am Tiergehege entlang, aber wo waren die bewährten Schnipsel oder Bänder? Auf der zweiten Möglichkeit, einer abführenden Betonstraße waren ebenso keine Fuchsspuren zu finden. Die Spielführer der ersten Station hatten angeblich auch keine Ahnung - was wir ihnen gerne abnahmen. Da half nur noch der Telefonjoker, wir riefen Robert an. Der klärte uns dann auch gleich auf: "Dieses Jahr sei der Weg mit Sägespänen markiert". Ja, öfter mal was neues.
Die fünf Aufgaben am Vormittag über Bäume, Wälder, Holz und Heimatkunde regten unsere Gehirnzellen stark an. Am längsten beschäftigte uns aber die Frage, an welchem Regensburger Gebäude "Luther" zu finden ist. Bevor wir bei der verdienten Mittagspause ausrasten durften, testete Ursula mit einem ganz besonderem Spiel unseren Spürsinn. Mit allen Sinnen war das Motto der diesjährigen Fuchsjagd und so sollten wir Kräuter erriechen! Wir schnüffelten eifrig an den Kräutersäckchen. Die Aufgabe war glänzend platziert, schließlich waren wir als erste Gruppe schon eine ganze Weile unterwegs. Mit großem Appetit konnten wir im Fuchsbau (dem Saal der Gaststätte Erber) die Gänse und Enten, die traditionell zu Kirchweih dazugehören, in aller Ruhe genießen.
Für die Nachmittagsrunde erhielten wir dann Verstärkung durch Bernd und Robert (wobei, mit Verlaub, die Betonung auf Bernd liegt). Die kniffeligen Fragen führten uns über die Bestimmung von Bergen und Skigebieten, Werken von Schiller und Goethe bis hin zu den Geschäften der Unteren Bachgasse. Wer weiß schon, wo ein Adler auf einer Goldkugel in Regensburg fotografiert wurde? Ein wahrlich breit gefächertes Wissen war gefragt. Die Talente jedenfalls waren großzügig in der Gruppe verteilt. Bemerkenswert bei der Bestimmung der Skigebiete waren Haralds umfassende Kenntnisse! Zum Schluss bauten wir im "Fuchsbau" noch unsere Murmelbahn mit gesammelten Naturmaterialien. Es ist doch immer wieder schön, wenn Männer ihren Spiel- und Modellbautrieb entdecken, gleich ob Ingenieur oder Kaufmann. Unsere Bahn bekam eine Wippe, Tunnel, Kurven und endete in einem weichen, grünen Moosbecken. Da ihr unseren Bericht lest, habt ihr auch unseren Platz in der Gesamtwertung erraten. Wie immer die goldene Mitte.
Wir möchten uns bei dem Organisationsteam für die hervorragende Arbeit bedanken. Allen Zuhausegebliebenen können wir nur raten, seid nächstes Jahr dabei, es lohnt sich immer. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die Fuchsjagd 2010.
Die Zweitplazierten
- Schachtenwanderung am Pfingstsonntag: Von Buchenau über den Kohlschachten zu den Großen Schachten
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen, und zehn Aufrechte folgten dem Ruf des Wanderwarts in die Wildnis des Hochwalds. Während andere noch zuhause liegen, geht es mit Picknick im Rucksack von Buchenau über feuchte Waldwege auf die Schachten in den Wäldern des Grenzgebietes. Mehrere Filze wurden über schier endlose Holzstege durchquert, totes Gehölz gab bizarre Kulissen. Aussichtsreich und kühl war's am Picknickbaum auf dem höchst gelegenen Schachten, dafür haben sich alle Wanderer nach dem langen Abstieg in Zwiesel noch mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.
von Ursula Breitkopf
- Fuchsjagd 2008 - ein Augenzeugenbericht von den Zweitplatzierten
An einem wunderschönen nebligen Sonntagmorgen im Oktober waren verwegene, zu Allem entschlossene Jäger des SWC zur alljährlichen traditionellen Fuchsjagd bei der Gaststätte zur Walba geladen.
Vermuteten wir zunächst noch eine große Anzahl an Jägern im Morgennebel verborgen, mussten wir doch leider feststellen, dass die Teilnehmerzahl auch bei sich lichtendem Nebel sehr überschaubar blieb. Schließlich gingen 3 Erwachsenen-, eine Schüler- und 2 Kindergruppen an den Start.
Die erste Erwachsenengruppe wurde gleich auf die Strecke geschickt, da wohl wegen des schon erwähnten Nebels eine reguläre Durchführung des Spickerspiels erschwert gewesen wäre. Schade, sonst hätten wir uns wenigstens auf die schlechten Sichtverhältnisse herausreden können!
Nach einem steilen, schmalen Anstieg ging es auf angenehmen Wegen weiter, die auch einen gepflegten Ratsch erlaubten. Diverse Holzstöße wurden als Verstecke allerdings übelst missachtet, was einige unserer Gruppenmitglieder (die immerhin schon seit Bestehen der SWC-Fuchsjagd dabei sind) gar nicht fassen konnten und doch immer wieder um jedes derart verschmähte Objekt hartnäckig herumstrichen. Die Fragen waren zwar leicht zu entdecken, aber umso schwieriger zu lösen. Sie gaben Anlass zu heftigen Diskussionen und wären äußerst lehrreich gewesen, wenn wir uns nur die Lösungen hätten merken können!
Insgesamt erwies sich die Strecke als überraschend kurz (bei Fuchs Seppi hatten wir anderes befürchtet) und führte uns frühzeitig zum Mittagessen. Das Essen im gemütlichen ehemaligen Kuhstall war gut organisiert. So konnten wir uns bald frisch gestärkt ans Spickern machen, wobei die erste Hürde schon darin bestand, die gezogenen Flaggen den entsprechenden Ländern zuzuordnen. Trotz inzwischen bester Sichtverhältnisse waren selbst die "kleinen" Länder wie Russland oder Kanada nur schwer zu treffen.
Anschließend ging es los zur zweiten Runde, in der wieder einige äußerst knifflige Fragen, aber auch ein Spiele-Highlight auf uns warteten: Es galt, möglichst viele "nicht heimische" Tiere in kürzester Zeit zu entdecken und einzusammeln. Dabei wurde Seppis Hoffnung, dass sich die Anzahl der Plüschtiere im Kinderzimmer ab diesem Tag dezimieren würde, durch den Jagdeifer der Teilnehmer gänzlich zerschlagen. Bereits am frühen Nachmittag konnten wir unseren Kaffee auf der sonnigen Terrasse genießen.
Das Abschlussspiel "Wir suchen das SWC-Next-Top-Model" erwies sich als Rettung für die bis dato führende Mannschaft. Trotz intensiver Vorbereitung konnten die beiden attraktiven Models Oscar und Olli der Gruppe 1 auf dem "Dog-Walk" die Jury erwartungsgemäß nicht überzeugen - obwohl Oscars Tasche deutlich "lebte"! Bruce, wo warst du?
Umfangreiches Basiswissen und eiskaltes Kalkül unsererseits überließen den Sieg den dynamischen Mitbewerbern der Gruppe 3, die sich auf dem Laufsteg sowohl sportlich wie auch glamourös topfit präsentierten. Traditionell gab es je nach Platzierung Brot, Wurst- oder Käseplatten, die in alter Sportlermanier dann auch brüderlich geteilt wurden.
Wir danken den Füchsen Seppi und Martin für die gute Organisation, hervorragendes Zeitmanagement und anspruchsvolle, aber auch unterhaltsame Fragen und Spiele.
Bis zum nächsten Jahr!
von Sabine, Angelika und Stefan
- Wellness bei Walburga
Zurück zu den Wander-Wurzeln hieß es am dritten Oktoberwochenende für die Leichtathletik-Seniorinnen. Verletzungsgeplagt hatte man im Frühjahr beschlossen, ins Kloster zu gehen. Draus wurde ein Wanderwochenende im herbstlichen Altmühltal bei strahlend blauem Himmel. Der Leib wurde unter anderem mit einem gemütlichem Frühstück in Klostermauern und mit Kirchweihgans verwöhnt, und für die Seele gab es vom Bildstock übern Kreuzweg bis zum Grab der heiligen Walburga im Kloster Walburg zu Eichstätt reiche Pilgernahrung; nach Besichtigung der zahllosen Votivtaferln dort müssen wir uns um unsere Haxen wohl keine großen Sorgen mehr machen.
- Sommerwanderung 2008
Etwas angespannt war ich schon, als ich zum Treffpunkt "meiner" ersten Wanderung fuhr. Die erste - zumindest offizielle - Wanderung unter meiner Leitung als neuer SWC-Wanderwart. Von der Leitung der Frühjahrswanderung nach Eichhofen hatte sich Robert geschickt zurückgezogen. Er hatte zuletzt alle Wanderungen tadellos geplant und geführt. Christine und Gerlinde hatten wohl die Aufgabe meinen Orientierungssinn und meine Fähigkeiten als zukünftiger Wanderwart auf die Probe zu stellen. Von all dem wusste ich natürlich nichts. Auch das Wetter bot damals alles auf, was es im April Repertoire hatte.
Sehr kurzfristig war die Sommerwanderung angesetzt, wegen der vielen vollen Terminkalender vor den Sommerferien. Das Clubheft lag pünktlich am 01. Juli in den Briefkästen der SWC'ler, ganze 5 Tage vor der Wanderung. Einen besseren Start hätte ich mir nicht wünschen können!
Mit 15 Teilnehmern hatte ich geplant. Etwas mutig vielleicht für den Anfang. Aber, dachte ich mir, auf die Mokies ist immer Verlass. Und die Mokies, die machen schon fast die halbe Miete.
Vom Naabtal ausgehend überquerten wir den Jurarücken in Richtung Vilstal. Zunächst verlief der Weg erfrischend kühl durch den Burglengenfelder Forst.
Im freien Gelände dann führte uns zeitweise ein alter Ochsenweg durch die sanft hügelige Landschaft. Eindruckvolle Weitblicke in das Vils- und Naabtal entlohnten uns, trotz zunehmender Hitze. In Dietldorf angekommen, bereitete das Mittagessen mach einem sichtbar Glücksgefühle.
Die nördliche Route führte uns Richtung Wasenhütte zurück. Schwalbenschwanz und Bussard begleiteten uns durch eindrucksvolle Natur. Die drückende Schwüle machte uns jetzt doch zu schaffen. Wir suchten mehr und mehr kurze Erholungen an schattigen Plätzen. Zu meinem großen Glück erreichten wir das Ziel unserer Wanderung "just in time"; fast auf die Minute genau! Sonst hätten wir einen jungen Wandersmann wohl im Wald lassen müssen.
Das Wetter hielt stand, die Gewitter entluden sich erst am frühen Abend. Trotz Hitze und Schwüle kamen 14 Wanderer, plus meine Wenigkeit macht 15. Die Mokies hielten wie immer was sie versprechen. Neben "alten" Bekannten waren aber auch (von mir) unerwartete Wanderer am Start. Ursula hatte dankenswerterweise heimlich die Werbetrommel für mich gerührt. Die weiteste Anreise hatten 2 Wanderfreunde aus Köln und Le Puy-en-Velay.
Ich freue mich schon auf die Herbstwanderung am 21.09.2008 von Wiesent nach Weihern - ein Wanderklassiker neu entdeckt.
von Stefan Dettenhofer
- Wir waren dabei - Rückblick auf die anspruchsvollste und schwerste Fuchsjagd (siehe Ankündigung im Heft 4/2007)
Dass es am Tag der Fuchsjagd kalt und nebelig ist, das gehört einfach zur Fuchsjagd. Aber dass es soooo saukalt und regnerisch dazu ist, das war schon aussergewöhnlich. Wohl aus diesem Grund machte sich auch nur ein kleines aber feines Häufchen SWCler nach Eichhofen auf. Wir wurden in ganze "drei" Gruppen aufgeteilt. Es gab eine Jugend-/Kindergruppe, eine Erwachsenen-/Familiengruppe und eine reine Erwachsenengruppe. Unsere Gruppe war mit einem Durchschnittsalter von - na sagen wir mal knapp unter 50 Jahren - schon die Seniorengruppe!! War doch die Jugend, die ja sonst im Verein sehr stark vertreten ist, diesmal nur schwach vertreten. Aber was soll's. Gut gelaunt und nach einigen Instruktionen ging es auf den Weg. Als erste Station durften wir mit eingefrorenen Fingern die Temperatur von warmen Wassern (2 Haferln am Gaskocher) messen. Ob Andy's Thermometer da wirklich die richtige Temperatur anzeigte? Die Strecke führte uns bergauf - bergab über morastige Wege, nasse Wiesen, belaubte Waldwege sehr abwechslungsreich zum Ausgangspunkt nach Eichhofen zurück. Zwischendurch waren wieder sehr schwierige Aufgaben zu lösen. Gott sei Dank gibt es ja jetzt web 'n' walk (Internet per Handy), so dass wir wenigstens ein paar Aufgaben richtig hatten. Was wären wir ohne die neuen Medien!! Nach dem Mittagessen kamen dann doch noch ein paar Langschläfer (wenn auch ganz wenige) dazu und so setzten wir nicht mehr ganz so nass die Fuchsjagd fort. Mit viel Gelächter wurde die Tagesaufgabe, ein Gedicht oder Lied zu texten, in dem bestimmte Worte vorkamen, geprobt. Bereits um 16 Uhr war die mit Spannung erwartete Siegerehrung. Nun stellte sich heraus wer am besten schätzen/raten konnte (Gewichte, Zeiten und vieles mehr). Die Familiengruppe um Sepp Koller wurde mit knappen Abstand erste und darf deshalb im nächsten Jahr die Fuchsjagd ausrichten.
Schließlich sei nochmals den Füchsen (Andy, Christian und Stefan) recht herzlich gedankt. Ihr habt euch wieder viel Arbeit gemacht und es war eine sehr schöne Fuchsjagd. Für's Wetter könnt ihr ja nichts und wer nicht dabei war, ist selber schuld.
von Uli Lohr
- Fuchsjagd 2006, ein Erlebnisbericht von Sepp Koller
Bei wunderschönem Herbstwetter waren wir in Hemau losgefahren, in der größten Nebelsuppe kamen wir kurz später an: Typisch Fuchsjagd! Beim Aussteigen hieß es bereits: "Der Sepp ist da, jetzt kann's endlich losgehen!" (Übrigens: Für diese Bemerkung gibt's bei der nächsten Fuchsjagd (die ich ausrichten muß) 5 Minuspunkte, oder auch 5 Pluspunkte, hähä!). Und schon ging's los: Buch anschauen, Schnitzel oder diesmal Bänder suchen, Fragen suchen, ratlos schauen, weiter geht's. Nach der dritten Frage war mir klar: Heuer können wir niemals gewinnen. Dann die Papierflieger: Unsere ersten zehn Flieger stürzten nach 50cm Flug ab, der Lerneffekt trat sofort ein: die nächsten zehn schossen 2m über's Ziel hinaus. Gott sei Dank durften die Kinder noch mal, so gab's wenigstens ein paar Treffer. Auf unsere Frage, wie wir da so abgeschnitten hätten, sagte Fuchs Wolfgang: "Naja, sagen wir es so: Andere haben schon ab und zu in den Dreier getroffen." Soso. Wieder Fragen. Was manche so alles wissen: Katrin kennt irgendwelche belgische Maler, Petra die Karolinischen Gesetze, Sabine enträtselt irgendein Buchstabenkauderwelsch. Unglaublich. Endlich eine Frage für mich: Fuchs Robert und Fuchs Stefan bei wissenschaftlichen Untersuchungen mit verschiedenen Gläsern. Da muß ich beim Mittagessen gleich Nachforschungen anstellen.
Nach dem Essen: Schon wieder Fragen, irgend so ein Fuchs muss doch kürzlich eine Stadtführung mitgemacht haben, ach so der Dingsda hat eine Oma, die kennt jemand der hat einmal in der XYZ Gasse gewohnt, Frage gelöst, wunderbar, weiter so. Endlich eine Fussballfrage: Die WM Reihenfolge wenn man 2., 3., und 4. Plätze mitzählt, unklar bleibt wie die Plätze gewichtet werden, Gott sei Dank haben wir zwei Juristen an Bord, sollten wir letzter (oder erster) werden, dann können die Füchse aber was erleben! Im Fuchsbau angekommen haben irgendwelche Engel aus unserer Gruppe bereits ein unglaubliches Kunstwerk aus Blättern, Eicheln, Gräsern und sonstigen Waldaccessoires geschaffen. Ha! Hier werden wir gewinnen. Nach dem Betrachten der anderen Kunstwerke bin ich mir da auch nicht mehr so sicher.
Siegerehrung: 5. die Senioren (die gingen wieder auf Nummer sicher), 4. die Skifahrer (die sind ja auch ganz selten in Regensburg), 3. die Jugend (aber das waren wir doch eigentlich gestern noch), 2. Platz: wir: Grenzenloser Jubel, ein Traum! Sieger: Schnappi und Jugend II (wie alt sind wir eigentlich schon geworden?). Zur Belohnung dürfen sie nächstes Jahr (schon wieder) die Fuchsjagd ausrichten. Aber in den letzten Jahren hat sich gezeigt: wer den Ehrgeiz hat die Fuchsjagd zu gewinnen ist auch ein exzellenter Ausrichter.
So wie die Füchse in diesem Jahr: Füchsinnen Christine, Gerlinde, Angelika, Füchse Stefan, Robert, Wolfgang und Fuchs Seimirnichtbösewennichdichjetztvergessenhabensollte: Fuchsjagd auf höchstem Niveau!!!
Zum Schluss an meine unglaubliche Gruppe das Zitat des berühmten Weisen Harald Stern: Danke dass ihr mich mitgenommen habt! Danke dass ihr meine Freunde seid!
von Sepp Koller
- Fuchsjagd 2006 - Ein Erlebnisbericht von Tanja Aue und Lena Schindler
Am Sonntag, den 22. Oktober 2006 war wieder die langersehnte SWC-Fuchsjagd. Unsere Gruppe ist als letzte losgewandert, daher mussten wir die weissen Bänder, die den Weg gewiesen haben, einsammeln. Die Fragen waren sehr lustig und ziemlich schwer versteckt, so dass wir fast an einer vorbei gerannt wären. An einer Station sollten wir selbst gebastelte Papierflieger auf eine Zielscheibe werfen. Das war ganz schön schwierig! Als wir weiter gingen fing es an zu tröpfeln. Doch das war nicht schlimm. Bald kamen wir ins Gasthaus Eisvogel zurück. Dort haben wir Wiener-Schnitzel mit Pommes gegessen. Danach sind wir in die zweite Runde gestartet. Hier waren die Fragen sehr leicht versteckt und wir mussten jetzt z. B. Eicheln, Blätter und Kastanien sammeln. Zum Schluss haben wir daraus dann ein Bild gemacht. Als wir zum Ende der Nachmittagsrunde wieder im Fuchsbau (Gasthaus) landeten, kam die große Entscheidung. Wer wird Erster - wer Zweiter?
Die Auflösung erhielten wir kurz darauf:
Die Gruppe vom Schnappi hatte gewonnen und unsere Gruppe ergatterte den zweiten Platz. Deswegen schreiben wir ja diesen Bericht.
von Lena Schindler und Tanja Aue
- Fuchsjagd 2005 oder wer jagt hier eigentlich wen?
Eines schönen sonnigen Oktobersonntagmorgens fanden sich von Nah und Fern allerhand eifrige Jäger ein, um zur traditionellen SWC-Fuchsjagd zu starten. Tja, und was mussten die überraschten Jäger feststellen? Diesmal sollte alles anders laufen, äh wandern!! Die Füchse (4 listige Damen und 3 schneidige Herren) hatten sich etwas Revolutionäres ausgedacht. Jede Gruppe erhielt ein "Fähnlein-Fieselschweif-Handbuch", das den Jägern den Weg in den Fuchsbau anhand von Fotos weisen sollte. Nix Schnitzel!! Das gab`s ja noch nie!
Nach dem ersten Schreck begaben sich die Jäger - allesamt erfahrene Fährtenleser - froh-gemut auf die Jagd. Diese sollte einige unerwartete Herausforderungen an sie stellen. Nach einem kurzen Marsch auf unromantischem Asphaltbelag, bog man sogleich in den idyllischen Waldweg ab. Dort erhielten die emsigen Jäger die "Bastelaufgabe" des Tages: Baue eine funktionstüchtige Balkenwaage! Nur womit? Da war guter Rat teuer und man war gut beraten, einen Ingenieur in seinem Team zu haben (Danke Sepp!). Nichts desto trotz marschierten - ob GROSS oder klein (sogar ein Kinderwagen wurde gesichtet!) - munter drauflos. Vor lauter ratschen und Weg suchen (Fotos!!) wurde fast vergessen, daß auch noch Fragen zu finden und natürlich richtig zu beantworten seien. Es soll sogar vorgekommen sein, daß die Füchse Ihre Fragen so gut versteckten, dass kein Jäger sie je erblickte. Was man da nicht wieder alles wissen sollte: Rätsel um geheimnisvolle Zahlen, Währungen kaum bekannter Staaten und deren Wert in Euro, den Familienstammbaum von 40 Personen die aber doch nur 10 waren (??) - hoppla, das war jetzt eine Junior-Frage, Skylines verschiedener Großstädte, wie entstand das Halali und sogar: wer gewinnt die Fußball-Weltmeisterschaften 2006? (übrigens, wer Deutschland angegeben hat, bekam 10 Minuspunkte ;-) !!)
Puh, das Profil der Vormittagsrunde hatte es in jeder Hinsicht in sich! Ein langer Wanderweg und extreme Steigungen forderten uns das Letzte ab (hat schon mal jemand gesehen, wie 4 Männer einen Kinderwagen - mit Kind! - eine Steigung von ca. 30% auf Waldboden hinauf-transportieren??) Abenteuerlich kann ich dazu nur sagen. Gut, dass die kleine Dame einen guten Schlaf hat und auch sonst ein sehr robustes und gutmütiges Baby ist (guter SWC-Nachwuchs eben!). Die ausgefuchsten Fragen gaben uns dann noch den Rest. Gott sei Dank hatten die Füchse im Bau (Gasthof Perzl sei hier lobend erwähnt!) für genügend reservierte Plätze gesorgt, so daß wir uns mit allerlei Leckerem wieder stärken konnten, um gut gewappnet in die zweite Runde starten zu können.
Nach dem Essen wurde die selbstkonstruierte Balkenwaage auf Herz und Nieren getestet, bevor man die Jäger auf die zweite (OLYMPIA-) Runde schickte. Diese war - dank dem Mitleid der Füchse - dem Erschöpfungszustand der Jäger angepasst und daher von kürzerer Wegstrecke und etwas humaneren Fragen gekennzeichnet. Wenngleich ein umfangreicher "SWC-Trainingslager-Grundkenntnisse-Test" zu absolvieren war: schnellstmöglicher Aufbau eines Campingzeltes im Team!! Gut, dass wir regelmäßig im Training sind! Nach erfolgreicher Bewältigung dieser Bewährungsprobe genossen wir noch die letzten Strahlen der herrlichen Oktobersonne und das wunderbare herbstliche Ambiente um uns herum und schlenderten fröhlich zurück in den Fuchsbau.
Zu guter Letzt hatten wir noch zwei Bewährungsproben vor versammelter Jägerschar und dem Schiedsrichtergremium zu absolvieren: Die Geschichte des Halali anschaulich in Bild und Ton darstellen und einen nahezu unaussprechlichen irischen Ortsnamen frei interpretieren. Allen vortragenden herzlichen Dank für die Performance! Dann wurde es richtig spannend: Welche Gruppe würde Jäger des Tages werden und somit die Ausrichtung der Fuchsjagd 2006 übernehmen? Zur Freude aller hat sich dieses Jahr das Team der Jedermannzehnkämpfer dafür qualifiziert - herzlichen Glückwunsch und danke, daß Ihr uns auf den zweiten Platz verwiesen habt!!
Herzlichen Dank den hervorragenden Füchsen für die tolle Organisation, die kniffligen Fragen und die mit viel Mühe vorbereitete Strecke! Neue Standards sind gesetzt, also ran an die Arbeit Jedermänner und -frauen!
Bis zum nächsten Jahr,
von Sabine Schindler vom "Sepp-Team mit Kind und Kegel"
- Mama-Papa-Kids-Radtour 2005
Abenteuerlich war unsere Radltour vom 30. bis 31. Juli im Altmühltal. Zuerst fuhren wir zum Campingplatz Kastlhof bei Essing. Dort hatten einige schon ihre Zelte aufgebaut. Von da aus fuhren wir nach Eggersberg mit dem Auto. Wir luden unsere Räder aus und starteten endlich. Nach 8 Kilometern auf dem Altmühlradweg erreichten wir den Fuchsgarten, einen tollen Biergarten. Dort sahen wir Ziegen, einen Esel und ein Shetlandpony. Wir stärkten uns mit einer großen Portion Pommes. Als wir endlich am Campingplatz angekommen waren, bauten wir noch die restlichen Zelte auf. Am Abend gingen wir zum Essen in das Wirtshaus, das gleich neben dem Campingplatz stand. Endlich kam das große Lagerfeuer, auf das sich alle gefreut hatten. Unsere Papas versuchten, trotz des Regens das Lagerfeuer in Gang zu bringen. Es dauerte ziemlich lange, aber zum Schluss gelang es doch noch, ein tolles Lagerfeuer zu schaffen. Am nächsten Tag frühstückten wir gemeinsam im Gasthaus. Es gab Semmeln, Marmelade und noch vieles mehr. Anschließend radelten wir weiter. Wir legten einen kurzen Stopp am Badeweiher ein. Dort spielten und planschten wir fröhlich im Wasser. Danach fuhren wir zur Sommerrodelbahn. Kurz war dann noch der Endspurt zu unseren Autos in Eggersberg. Dort luden wir unsere Räder ein und fuhren zurück zum Campingplatz zurück, wo wir die Zelte wieder abbauten. Einige badeten danach noch in der Altmühl.
Zum Schluss möchten wir uns noch herzlich bei Seppi bedanken, der die Radtour organisiert hat. Es hat uns sehr gut gefallen. Hoffentlich gibt es nächstes Jahr wieder so ein tolles Abenteuer!
von Katharina Eigenstetter und Lena Schindler




































