Eishockey

Heiße Kufen und harte Schüsse

Von  Adrian und Thomas Vogl

Rückblick auf das Trainingslager der Little Flyers

Am 22. und 23. September 2018 fand in Mitterteich das inzwischen 10. Trainingslager für den Eishockey-Nachwuchs des SWC, die Little Flyers, statt. Wie immer war die Vorfreude auf diese beiden Tage groß und erfüllte sich voll, wie die begeisterten Antworten der Kids zeigten: „Die Übungen waren super“, „Es war so schön, Eishockey zu spielen“, „Ich konnte zwei Tage mit Freunden erleben“, „Es hat mir im Team sehr gut gefallen“, „Wir waren eine gute Gemeinschaft“.

Das Programm war ausgewogen gestaltet, so dass kein Bereich zu kurz kam. Die Trainer – Dr. med. Michael Zellner, Peter und Simon Schiekofer sowie Timo Renner – hatten das Trainingslager wieder hervorragend vorbereitet. Ihnen lag dabei der wichtige Gedanke der Gemeinschaft am Herzen, der sich wie ein roter Faden durch die beiden Tage zog: Gemeinschaft nicht nur auf dem Eis und als Team, sondern auch Gemeinschaft mit Freunden in der „eisfreien“ Zeit.

Für die „Eiszeit“ von 4,5 Stunden, verteilt auf die beiden Tage, bot die Eishalle in Mitterteich gute Voraussetzungen. Der sportliche Teil hatte das Ziel, die Erfahrungen des Erwachsenentrainings kindgerecht zu modifizieren: Ein angepasster Theorie-Praxis-Transfer für eine Nachhaltigkeit der Übungen oder Erzeugen eines Spannungsbogens in den Übungen, um die Neugierde und den Spaß auf einem möglichst hohen und gleichmäßigen Niveau zu halten. Um alle jungen Spieler gleichmäßig und entsprechend ihren Positionen in das Training einzubinden, wurden mehrere Stationen mit unterschiedlichen Schwerpunkten aufgebaut, bei denen jeder Spieler – vom Stürmer über den Verteidiger bis zum Torwart – seine Aufgabe hatte und diese spürbar verinnerlichten. Daher erwies sich das Konzept als goldrichtig.

Auch das Unterhaltungsangebot war vielseitig mit Minigolf, Sommerrodeln oder dem Erkunden der Umgebung sowie der Abend in der Jugendherberge, der den Tag in kleineren Runden ausklingen ließ. Einige Jungs berichteten voller Freude, dass sie auf dem Zimmer eine kleine Party mit Chips machten und das „super cool“ fanden. Man kam sich also nicht nur auf der Eisfläche näher, sondern knüpfte und vertiefte Freundschaften untereinander oder tauschte über Whatsapp Handynummern und Bilder aus.

Auf die Frage, wie seine Bilanz der der letzten zwei Tage sei, fasste diese Michael Zeller sinngemäß in folgenden Worte zusammen: Es war für uns Trainer eine große Freude, dass die beiden Tage so gut verlaufen und so gut beim Eishockey-Nachwuchs angekommen seien. Es erfülle uns mit Freude und großer Zufriedenheit, wie die Kinder sich entwickeln und lernen, Verantwortung zu übernehmen, und zwar für sich und für die Gemeinschaft. Auch in der Zukunft behalten wir als Trainer nicht nur die sportlichen Aktivitäten im Auge, sondern möchten auch dazu beitragen, dass die Kinder im richtigen Leben „cool“ unterwegs sind, denn genau dies macht einen Verein wie den SWC aus.

 

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