Eishockey

Michael Zellner

In diesem Jahr wurde zum dritten Mal der SWC Wanderpokal ausgespielt. Ein Turnier das schon Tradition hat und auf das sich die beteiligten Mannschaften, Torpedo Rohr, die Eishackler und der Hockeyspaß schon lange freuten. Am Ende einer Saison noch mal ein Leistungsmessung mit den anderen Hobbymannschaften in so einem großen Rahmen stellt etwas besonderes dar. In diesem Jahr waren erstmals sogar sechs Mannschaften am Start. Neu hinzugekommen waren die Spieler der Owayos und eine zweite Mannschaft des SWC Regensburg. War der SWC vor einigen Jahren insgesamt noch mit knapp zehn Spielern am Start, hatten wir diesmal die sensationelle Meldung von 30 Spielern und drei Torwarten. Somit wurde sowohl in rot-weiß als auch in schwarz mit einer kompletten Dreireihenbesetzung gespielt. Aufgrund der hohen Mannschaftbeteiligung wurde für 2 Stunden sogar parallel in der Arena wie auch in der Trainingshalle gespielt. Zusätzlich waren drei eigens engagierte Schiedsrichter im Einsatz. An dieser Stelle darf man schon vorausschicken, dass alle Spiele von unglaublicher Fairness und gegenseitigem Respekt geprägt waren, so dass die Schiedsrichter hier kein allzu schweres Spiel mit den Mannschaften hatten. Spannung war über alle der insgesamt 14 Spiele geboten und die zahlreichen Zuschauer taten das hier dazu die Stimmung in der Halle stets hochzuhalten. Im Modus alle gegen alle wurde in jedem Spiel intensivst aber stets sportlich gekämpft. Es kam zu vielen schönen Spielaktionen und sehr spannenden Endergebnis unter den einzelnen Mannschaften. Unser Ziel war natürlich den Wanderpokal in unseren Händen zu lassen, was aber kein leichtes Unterfangen werden sollte, da bereits im ersten Spiel für die Weiß-Roten SWC-ler das Spiel nur unentschieden ausging. Auch die vermeintlich etwas schächer aufgestellten Black-Flyers gaben alles und spielten sich mit überragendem Mannschaftsgeist bis auf den dritten Platz in der finalen Auswertung der Ergebnisse. Im drittletzten Spiel kam es dann zum Show-down zwischen den rot-weißen SWC- Flyers und den Owayos. Bei gleichem Punktestand sollte dieses Spiel über den ersten Platz entschieden. Während der gesamten 20 Minuten konnte man den hochkonzentrierten Einsatz beider Teams spüren. 4 Minuten vor Schluss gelangen Vinzenz Krottenthaler von den SWC Flyers der einzige Treffen im Spiel und er war zugleich das Siegtor und die Entscheidung den neu gestifteten Wanderpokal in den eigenen Reihen zu halten. Insgesamt wurde von allen Mannschaften eine höchst spannende und in jeder Hinsicht sportliche Atmosphäre während des gesamten Turniers bescheinigt. Beim der abschließenden Siegerehrung mit großem Gruppenfoto war noch mal Zeit für viel shakehands und gegenseitigen Austausch. Der SWC möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen beteiligten Mannschaften, dem Sportamt und das Stadtwerke Regensburg für ihr Mitwirken und ihre Unterstützung bedanken. Natürlich werden wir auch nächstes Jahr versuchen einen entsprechenden Event zu organisieren, um wieder einen wichtigen Beitrag für den Eishocheybreitensport zuleisten, ganz im Sinne von „  Regensburg Hocheytown“. 

Hier geht's zu den packenden Bildern des Turniers...

Als Eishockeyspieler befindet man sich in dem Zwiespalt, ob man sich über die lange kalte Winterzeit endlich hinweg gerettet hat und man froh sein soll dass der Frühling und bald der Sommer da ist. Oder traurig darüber, dass man für vier Monate auf seinen Lieblingssport unweigerlich verzichten muss. Damit diese Zeit einem nicht zu hart ankommt, haben wir uns dieses Jahr dazu entschieden erstmalig ein Sommertraining für die großen Mädels und Jungs vom Eishockey durchzuführen. So zum ersten Mal geschehen am 18.4.2018 um 18:00 Uhr. Eine Gruppe von 14 Mann traf sich am Weinweg auf der Bezirkssportanlage zu einem Sommertraining. Das ganz Besondere an dieser Situation war für uns das Peter Flache ehemaliger DEL Spieler und jetziger Stürmer des EVR das Training über die Sommersaison begleiten wird. Nach dem Aufwärmen beim Frisbee spielen, erfolgten Dehn- und Stabiübungen. Anschließend wurde mit einem Schläger und ein paar Eishockeyhandschuhen bewaffnet auf das nahegelegene Gelände vom Freier TUS gejoggt um dort auf dem Hartplatz eine Stunde lang von Peter in die Künste des Stickhandling eingeführt zu werden. Schon erschreckend was man alles nicht können kann. Im Nu war die Einheit rum und nach einem lockeren Auslaufen zurück zur Bezirkssportanlage war klar, dass erstens noch viel geübt werden muss, zweitens auch das Sommertraining im Eishockey Spaß machen kann und wir für das nächste Mal eine geeignete Lokalität suchen werden um das Ganze noch nett ausklingen zu lassen.  Alle Spieler vom Dienstagstraining sind herzlich willkommen jeden Mittwoch ab 18:00 Uhr teilzunehmen.  Zwecks Planungssicherheit bitte eine kurze Anmeldung vorher. Sobald es die Wassertemperaturen zulassen, werden wir die Trainingseinheiten mit einem kurzen Sprung in die Donau beenden.

Am 24 02.2018 feierten wir beim letzten Kinder und Jugendtraining "10 Jahre Kinder und Jugendbreitensport der Sparte Eishockey im SWC". Der freie Mitarbeiter  der Mittelbyerischen Zeitung David Santl machte sich die Mühe Eindrücke, Geschichte und Stimmung einzufangen und niederzuschreiben. Für diese Mühe möchten wir Ihm ganz herzlich danken.

Seit zehn Jahren können Kinder und Jugendliche beim SWC Regensburg Eishockey spielen. Dabei steht vor allem Spaß im Vordergrund – und nicht Leistungsdruck.  

In den vergangenen Jahren erfreut sich Eishockey auch in unserer Region immer größerer Beliebtheit. Vor zehn Jahren gab es aber noch kaum Angebote, um das Spiel mit dem Puck auch als Breitensport für Kinder und Jugendliche auszuüben. Für einige Mitglieder des SWC Regensburg war dies Grund genug, um in diesem Bereich Pionierarbeit zu leisten. Was im Jahr 2008 unter Anleitung von Spartenleiter Michael Zellner mit gerade einmal acht Kindern begann, hat immensen Zulauf bekommen: Gut 60 junge Spieler treffen sich regelmäßig in der Donauarena, um in einer Kinder- und in einer Jugendmannschaft ihrem „eisigen“ Hobby nachzugehen. Den ursprünglichen Sinn hat die Eishockeysparte dabei nie aus den Augen verloren: Eishockey als Breitensport zu fördern, ohne dass die Mitglieder Leistungsdruck verspüren. „Heute ist ein besonderer Tag, deshalb machen wir heute auch einen großen Einlauf, wie die Erwachsenen“, kündigte Peter Schiekofer, einer von sechs Trainern, in seiner Kabinenansprache an. Dabei konnte er in gespannte Gesichter schauen. Kein Wunder: Ein Jubiläum erlebt man ja nicht alle Tage.

 

Gute Gespräche mit dem Hausherrn

„Jeder, der möchte, kann bei uns aufs Eis“, hob Gründer Michael Zellner in seiner Festrede hervor, nachdem er unter tosendem Applaus eingelaufen war. Dieser hat beim SWC eine besondere Form: Die Spieler der beiden Mannschaften klopfen mit ihren Schlägern auf das Eis, damit brachten sie ihre Dankbarkeit für Zellners Idee vor zehn Jahren zum Ausdruck. Besondere Anerkennung sprach dieser dem Betriebsstättenleiter der Donauarena, Peter Lautenschlager aus: „Mit Ihnen als Hausherrn haben wir immer gute Gespräche.“ Auch an die Sponsoren hatte Zellner ein großes Lob auszusprechen: „Dank Ihnen können wir einige Ausfahrten durchführen.“ Doch nicht nur nette Worte hatte der SWC für seine Ehrengäste auf Lager: Jeder von ihnen bekam einen extra bedruckten Puck überreicht. „Den können Sie als Briefbeschwerer hernehmen“, lachte Zellner, während er mit Sportamtsleiter Johann Nuber die Butterbrezen probierte, die von einigen fleißigen Eltern ehrenamtlich zubereitet wurden. Mit dieser Stärkung konnte man auch das Schautraining der jungen Spieler bestens verfolgen. Mit atemberaubender Geschwindigkeit drehten sie auf dem Eis ihre Runden und stellten ihr Können unter Beweis. Viele stolze Eltern nutzten natürlich die Gelegenheit, um zu diesem Anlass Erinnerungsfotos zu schießen. Am Imbissstand verwöhnte Margaretha Schiekofer die Gäste mit Brezen und Getränken. „Meine Kinder sind auch mit dabei“, erzählt sie. „Hier Eishockey spielen ist das Beste, was ihnen passieren konnte“, freut sie sich.

Ins Vereinsleben integrieren

Auch für Abteilungsleiter Michael Zellner gibt es unzählige Gründe, um auf „seine“ Eishockeysparte stolz zu sein. „Wir können den Kindern Spaß an dieser ganz besonderen Sportart vermitteln“, erklärt er im Gespräch mit dem MZ-Reporter. Daneben kommt es ihm vor allem auf Kameradschaft an. „Wir wollen die Kinder richtig ins Vereinsleben integrieren. Auch die Nationalität spielt bei uns keine Rolle“, informiert er. Vor allem Mund-zu-Mund-Propaganda habe ihm geholfen, die Kinder- und Jugendmannschaften auf die Beine zu stellen. „Nach einem Jahrzehnt kann man von einer absolut einmaligen Erfolgsstory sprechen“, ist sich Zellner sicher. Vor allem das ununterbrochene Interesse gibt ihm Recht: „Ich bekomme jede Woche eine Anfrage, ob noch jemand mitspielen kann“, erzählt er stolz. In Zukunft hofft Zellner auf mehr „Eiszeit“ unter der Woche. „Bisher können wir sonntags von 8.15 bis 9.30 Uhr und dienstags von 19.45 bis 21.15 Uhr aufs Eis. Es wäre schön, wenn wir künftig Zeiten bekommen, die kinderfreundlicher sind.“ Besonders freut sich Zellner aber über die Förderungen durch das Sportamt. „Diese Anerkennung macht mich stolz“, bekräftigt er. Natürlich sei das Unterfangen nach wie vor mit großem Aufwand verbunden. „Aber das geht total unkompliziert. Die Zusammenarbeit mit den anderen Sparten klappt super“, berichtet Zellner. Das läge vor allem an der Vereinspräsidentin Dr. Ursula Breitkopf „Ihr ist es ein Anliegen, dass jede Sparte gut gefördert wird“, lobt Zellner. Für talentierte Eishockeyspieler gibt es beim SWC natürlich Aufstiegsmöglichkeiten. „Gerne kooperieren wir mit dem EV Regensburg“, informiert Zellner. So gäbe es die Möglichkeit, Eishockey intensiv zu spielen.

 

Profi gründete Eishockey-Akademie

Vor kurzem habe sich mit dem EVR-Profi Peter Flache sogar eine Eishockey-Akademie in Regensburg gegründet. „Damit setzt Flache einen Meilenstein. Hier kann man die Spieler optimal ins Trainingslager schicken“, freut sich Michael Zellner. Doch was macht für ihn eigentlich den Reiz am Eishockey aus? „Allein Schlittschuhfahren ist schon ein schönes Gefühl. Beim Eishockey hat man das mit Technik, Taktik und Spielwitz in einer Sportart vereint“, schwärmt er. Durch die guten Polsterungen gebe es beim SWC zudem kaum Verletzungen. Für die Zukunft hat er eigentlich nur einen Wunsch: „Ich hoffe, dass das unkomplizierte Miteinander zwischen Kindern, Trainern und Eltern so bleibt, wie bisher.“ Und um dieses Miteinander zu erleben, braucht man nur die freudige Stimmung in der Halle genießen.

 

Umfrage:

 

Was ist das Schöne am Eishockey beim SWC?

 

Sabrina (18): „Wir sind eine große Gemeinschaft, in der es keine Konkurrenz gibt. Eishockey ist für mich einfach der schönste Mannschaftssport der Welt. Auch dass ich hier unter vielen Jungs bin, macht mir nichts aus. Es gibt ja mittlerweile immer mehr Mädchen, die sich für Eishockey interessieren.“

 

 

Constantin (13): „Hier kann man einfach Spaß haben, ohne dass großer Druck dabei ist. Ich bin schon seit der vierten Klasse beim SWC dabei. Hier kann man viel mehr Leute kennenlernen als in anderen Sportarten und es entschuldigt sich auch gleich jeder, wenn man mal umgeschubst wurde.“

 

 

Luis (10): „Hier macht Eishockey allgemein Spaß, vor allem, weil es ohne Leistungsdruck ist. Nebenbei spiele ich auch noch Fußball. Mit meinem Nachbarn habe ich dann einmal Streethockey gespielt. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich dann für Eishockey angemeldet habe.“

 

 

Maximilian (15): „Ohne Leistungsdruck macht Eishockey richtig Spaß. Hier kann man auch einfach mal seine Aggressionen abbauen und Vollgas geben. Früher habe ich meinem Onkel immer beim Eishockeyspielen zugeschaut. Das war so schön, dass ich es dann auch probieren wollte.“ (lds)

Hier noch ein paar Bilder eines  sensationellen Eishocketages...

Am Samstag den 10. März 2018 trafen in der Donau Arena zum zweiten Mal in dieser Saison die SWC Flyers auf die Eishockeyspieler der Emergencies. Bereits das Hinspiel war eine spannende Partie. So dass das Rückspiel die idealen Voraussetzungen für ein packendes Match mitbrachte.

Zum wiederholten Male führte uns der Weg auch dieses Jahr nach Inzell zum Trainingslager der jugendlichen Eishockeyspieler vom SWC. Es ist schon eine beeindruckende Kulisse, wenn man vor dieser gewaltigen Eishalle direkt vor dem Bergmassiv ankommt. Schon fast traditionelle kommt der weiße Sprinter von Fred Häring vor der Eishalle zum Stehen bevor dann 26 Eistaschen und einiges Zubehör entladen werden.

Weihnachtsfeier mit Plätzchen und Glühwein? Das kann jeder! Wir machen das anders! Deshalb sind die Littles Flyers mit Sack und Pack nach München gefahren um das Derby zwischen den Straubing Tigers und dem EHC Red Bull München zu besuchen. 70 Eishockeyfans  - allesamt im SWC Trikot- sind mit dem Bus angereist.

Eishockeybreitensport im Jugendbereich ist ein Unikum nicht nur in Regensburg, sondern auch weit über die Grenzen von Regensburg hinaus. Der SWC-Regensburg bietet dies seit nun 10 Jahren an. Aus einer einst sehr überschaubaren Gruppe von 12 Kindern hat sich dieses Projekt mittlerweile auf über 60 Kinder im Alter zwischen 6-18 Jahren ausgedehnt. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht Kindern eine spannende Sportart und zugleich Spaß am Eishockey ohne Leistungsdruck zu ermöglichen. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Badebetrieben und dem Sportamt Regensburg ist hier Substantielles gewachsen. 

Alle Jahre wieder so könnte man ein Lied anstimmen, wenn es um das Trainingslager der Flyers in Mitterteich geht. Denn bereits zum zehnten Mal fuhren wir wieder vom 22. Oktober bis 24.10.2017 in die nördliche Oberpfalz um uns auf die Eishockeysaison im Trainingslager vorzubereiten. Und auch dieses Jahr wurden wir nicht enttäuscht. Die Bedingungen in der Halle waren für uns optimale. Genial für uns war, dass Jonas Leserer die Zeit fand uns zu trainieren.

Am 19.11.2017 um 19:30 Uhr war für die SWC-Flyers Anpfiff zum ersten Freundschaftsspiel der Saison 2017/18 in der Donau Arena. Mit offizieller Anzeige und Zeitmessung am neuen Videowürfel in der Haupthalle konnte die Atmosphäre für Zuschauer und Spieler nicht besser sein. Beide Teams waren mit insgesamt drei Reihen angetreten und es versprach von Anfang an ein spannendes Spiel zu werden. So mussten die Flyers zweimal einen Rückstand aufholen und konnten erst dann 3:2 in Führung gehen. Doch noch war alles offen als den Gegnern der Ausgleich zum 3:3 gelang.

Bilder des Spiels sind unter weiterlesen zu sehen.

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