Leichtathletik

Deutsche Hallenmeisterschaften

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Einen stimmungsvollen Auftakt in ein Leichtathletikjahr, das seinen Höhepunkt im Sommer mit den Europameisterschaften in Berlin haben wird, erlebten die Athleten auf nationaler Ebene bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund.

Mit dabei war auch ein Athlet vom SWC Regensburg, der persönlich einen optimalen Start in seine Wettkampfsaison verbuchen konnte. Kürzlich bei den Bayerischen Meisterschaften in München verbesserte Andreas Plößl innerhalb eines Wettkampfes gleich zweimal seine persönliche Bestleistung, so dass er mit 2,10 Meter nicht nur den Bayerischen Vizetitel erringen konnte, sondern sich auch die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften sicherte. "Das war für mich schon der perfekte Wettkampf, mit insgesamt lediglich zwei Fehlversuchen und einer deutlichen Steigerung meiner bisherigen Bestleistung", zeigte sich Andreas Plößl sichtlich zufrieden.

Etwas anders lief da dann natürlich der Wettkampf bei den Deutschen Meisterschaften. Kämpfte der Athlet in den vergangenen Jahren häufig mit der Zwei-Meter-Marke, so war dies in Dortmund überhaupt erst mal die die Einstiegshöhe. "Das war nicht einfach da gleich einzusteigen, da fehlt vorher was um in den Rhythmus zu kommen", schilderte der Athlet seine Gefühlslage. Im dritten Versuch ging es da dennoch über diese Höhe, wo für andere gleich zu Beginn schon Schluss war. Die nächste Hürde war die Steigerung um 5 Zentimeter, was an diesem Tag dann zuviel war. So blieben die 2 Meter stehen und ein sehr guter sechster Rang. Auf den Geschmack gekommen, blieb auch die Erkenntnis, dass "größere Höhen drin sind, und ich mich durchaus für die Deutschen Meisterschaften im Sommer in Nürnberg qualifizieren kann."