Leichtathletik

Erfolgreicher Saisonabschluss bei Bayerischer Meisterschaft

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Jahresabschlussbericht Trainingsgruppe Markus Stilp / Florian Schaile

von Markus Stilp


Nach dem Motto „Dream Big“ startete die Trainingsgruppe von Markus Stilp und Florian Schaile in die Saison 2021. Ohne optimales Wintertraining aufgrund bekannter Corona-Einschränkungen waren die Ziele dennoch hoch gesteckt. Wie jedes Jahr brachte auch die Saison 2021 einige positive Überraschungen, aber auch unerwartete Niederlagen. Beim Saisonabschluss bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Hösbach überwogen dann aber die positiven Ereignisse.
Mit drei Meistertiteln, zwei Silbermedaillen sowie zwei Bronzemedaillen kehrte die siebenköpfige – fast vollständig angereiste – Trainingsgruppe von den Titelkämpfen zurück. Unter den vielen hervorragenden Leistungen sind sicherlich die Titel von Caroline Pöppl im 300m-Hürdenlauf (46,23s – Platz 10 in Deutschland) sowie die 11,95m im Kugelstoß (Platz 5 in D) von Hannah Murr zu nennen. Beide haben damit auch die vom bayerischen Leichtathletikverband geforderte Kadernorm der jeweiligen Disziplin erfüllt. Für Caroline steht nach Nominierung durch den bayerischen Leichtathletikverband Mitte September dann noch der Ländervergleichskampf an, wo sie versuchen wird ihre Saisonbestzeit nach unten zu drücken.
Nicht weniger wertvoll auch die Leistungen von Loki Hachani, der mit etwas mehr Fortune auf seiner Seite auch zum Doppelsieger hätte werden können. Im jeweils letzten Versuch der gesamten Konkurrenz wurde er aber beide Male um knappe 20 cm auf den Silberrang verdrängt, ohne die Möglichkeit noch einmal kontern zu können. Mit 12,98m im Kugelstoß (Platz 4 in D) und neuer persönlicher Bestleistung von 42,49m im Speerwurf (Platz 12 in D) kann aber auch er auf eine gute Saison zurückblicken.
Die dritte Goldmedaille kam dann sowohl für den Trainer als auch den Athleten unerwartet. Justus Höhe zeigte keine Nerven, nahm die 1,74m und damit persönliche Bestleistung im 1. Versuch und stellte dann erstaunt fest, dass diese Leistung zum Sieg reichen sollte. Eine weitere hervorragende Leistung in der gleichen Disziplin zeigte auch die Jüngste der Trainingsgruppe. 1,46m und knapp gerissene 1,51m reichten am Ende für Sophia Rykala zu einem sehr guten fünften Platz im älteren Jahrgang. Bei beiden sind die Leistungssteigerungen sicherlich auf das hervorragende Training mit Ute Glück zurückzuführen. Seit bereits über einem Jahr arbeitet sie nicht nur mit Sophia und Justus, sondern auch mit den Mehrkämpfern aus der Gruppe zusammen.
Die weiteren Medaillen holten erneut Hannah im Diskuswurf (Bronze mit 27,11m) als auch Loki in der gleichen Disziplin (neue Bestleistung und Bronze mit 40,42m). Nicht weniger wertvoll auch die Leistungen, welche in diesem Jahr noch zu keiner Medaille reichen sollten, aber dennoch das Potenzial der Athleten aufzeigen. So lief Lyssa Fernandes mit 7:57,48 min auf Platz Neun im 2000m Wettbewerb und die 4*100m Staffel in der Besetzung Lyssa Fernandes, Sophia Rykala, Theresa Krumey und Magdalena Helfer in 54,18 zu Platz Fünf.
„Dream Big“ war folglich also nicht nur der anfängliche Leitspruch der Trainingsgruppe, sondern wurde auch in Tatsachen umgesetzt. „Die Entwicklungen der Athleten sind unter den erschwerten Trainingsbedingungen bis Ende Mai nicht hoch genug einzuschätzen.“, zeigte sich auch der Trainer zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. Nach einer vierwöchigen Off-Season wird dann ab Oktober wieder trainiert für eine sicherlich ebenso erfolgreiche Saison 2022 ganz getreu dem Motto „Dream big, work hard, make it happen“.